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Lokales

22. Oktober 2017 | 05:01 Uhr

Dauerärger um Straße am Glammsee

vom

svz.de von
erstellt am 12.Aug.2010 | 05:11 Uhr

Warin | Dauerärger mit dem Weg von der Schweriner Straße zu den Ferienhäusern am Glammsee in Warin. Die Löcher in der Fahrbahn sind so zuweilen groß, dass sogar schon Urlauber ihre am Auto angebrachten Fahrräder verloren haben, schildert Hans-Jürgen Caye, der sich um einige der Bungalows kümmert. Seit Jahren spricht er immer wieder das Problem an und verlangt, dass die Stadt etwas unternimmt, damit diese Straße vernünftig befahrbar und begehbar ist.

Die Stadt verfügt momentan nicht über die finanziellen Mittel, um diese Straße auszubauen, erklärt Bürgermeister Michael Ankermann. Er verweist auch darauf, dass es sehr unterschiedliche Auffassungen unter den Anliegern gibt. Die einen fordern den Ausbau mit Nachdruck. Die anderen lehnen ihn ebenfalls mit Nachdruck ab, weil sie dann an den Kosten beteiligt werden. Vor Jahren gab es eine Befragung. In der habe sich die Mehrheit der Anwohner gegen die Sanierung diese Straße ausgesprochen. Offenbar in der Hoffnung, dass die Stadt diesen Weg auch ohne Baumaßnahmen immer wieder in Ordnung bringt. "Wir werden die Straße glätten", kündigt Ankermann an. Allerdings könne es auch nicht sein, dass die Stadt einen Straßenzug immer wieder auf Kosten der Allgemeinheit herrichtet.

Mehrfach habe die Kommune bereits Recyclingmaterial aufgebracht, so Ankermann. Doch das sei nur ein Provisorium und erfolge auch nicht jedes Jahr.

Bei starken Niederschlägen nimmt die Straße immer neuen Schaden durch Oberflächenwasser. Zum einen ergießen sich in Höhe des Garagenkomplexes Sturzbäche von der Schweriner Straße. Zum anderen schießt das Wasser vom Wohngebiet am Glammsee hinunter. Das führt zu Ausspülungen.

Es gibt Überlegungen zum Ausbau. Beispielsweise auch von Hans-Jürgen Cayer, berichtet der Bürgermeister. Denkbar wäre beispielsweise eine zweispurige Betonfahrbahn.

"Alle Straßen in Warin sollen ordentlich sein", sagt der Bürgermeister, "aber ich kann nicht allen Wünschen gerecht werden." Es gebe in Warin viele Baustellen. So ist auch der Fußweg in Klein Labenz zur Badestelle in schlechtem Zustand. Die Stadt müsse Prioritäten setzten. Derzeit wird die Ernst-Lübbert-Straße ausgebaut. Die Pflasterstraße von Klein nach Groß Labenz muss hergerichtet werden. Angedacht ist auch, den Sommerweg entlang dieser holprigen Straße für Radler auszubauen. Irgendwann sei auch die Straße am Glammsee an der Reihe.

Ankermann kritisiert die Finanzausstattung der Kommunen. Die würden kaputt gespart und haben Probleme, die Anforderungen an die öffentliche Sicherheit zu erfüllen. Wozu gehört, dass man sich bei Dunkelheit bewegen kann, ohne über eine hoch stehende Gehwegplatte zu stolpern.

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