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Peter Schyrba vom Meistertrikot begeistert : "Das ist schon eine Rarität"

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Peter Schyrba ist nicht der Einzige, der bis jetzt in allen Saisonspielen des FC Hansa in der 3. Fußball-Liga auf dem Platz stand. Gestern probierte der Dauerbrenner schon mal das neue Trikot mit dem Goldstern an.

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erstellt am 31.Mär.2011 | 10:29 Uhr

Rostock | Peter Schyrba ist nicht der Einzige, der bis jetzt in allen Saisonspielen des FC Hansa in der 3. Fußball-Liga auf dem Platz stand. Das kann auch Mohammed Lartey von sich behaupten. Aber nur "Pete" allein hat tatsächlich sämtliche 29 Begegnungen von Anfang bis Ende absolviert.

Gestern probierte der Dauerbrenner schon mal das neue Trikot mit dem Goldstern für die gewonnene Meisterschaft 1990/91 an: "Es ist etwas Besonderes, eine Rarität. Ich werde mir auch so eins mit nach Hause nehmen", versichert der Rechtsverteidiger. Auch wenn er mit dem seinerzeitigen Triumph nichts zu tun hatte (da war er zehn), "darf man trotzdem darauf stolz sein. Das ist auch ein Titel für mich. Jetzt wollen wir wie die Jungs damals ein Stück Geschichte schreiben."

Schon 600 veredelte Jerseys verkauft

Mit einem Sieg morgen ab 14 Uhr im Vergleich mit Carl Zeiss Jena wollen die Blau-Weißen in den veredelten Jerseys - von denen laut Verein bereits 600 Exemplare verkauft wurden - einen weiteren Schritt tun. "Wir haben schon dort ein vernünftiges Spiel gemacht und uns erneut gut vorbereitet. Wir sind jetzt auf der Zielgeraden, und da steht als Nächstes das Ziel drei Punkte gegen Jena an", sagt Peter Schyrba. Der 30-Jährige weist zugleich darauf hin, dass der FCH bislang alle Ost-Derbys der Saison bis auf Dresden gewonnen hat: "In diesen Duellen geht es auch ums Prestige, da sind 110 bis 120 Prozent gefordert. Wir wissen, dass es schwer wird, denn Jena hat eine starke Rückrundenbilanz (fünf Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen - d. Red.). Aber wir wollen gewinnen, und dabei ist es eine unheimliche Motivation, wenn das Stadion voll ist."

Trainer Peter Vollmann freut sich ebenfalls über den sich ankündigenden sehr guten Zuspruch (siehe unten), wenn er auch dem Ost-Charakter der bevorstehenden Partie nicht den ganz hohen Stellenwert beimisst: "Es geht mehr zur Sache, möglicherweise ist eine größere Motivation da, sind solche Spiele intensiver. Aber die Mannschaft muss dennoch versuchen, ihre Aufgaben so zu lösen wie sonst auch - egal, ob der Gegner Jena oder Offenbach heißt."

Der 53-Jährige erwartet defensiv stabil stehende Thüringer, "die erst mal kein Gegentor bekommen wollen". Es werde nicht einfach, denn "die Konkurrenz hat sich einfach auch besser auf uns eingestellt. Allerdings haben nicht nur wir das Problem, in der Rückrunde nicht an das Level der 1. Halbserie heranzukommen. Das geht vielen anderen auch so. Wir müssen so gut wie möglich Power in die Situationen reinbringen, so wenig Fehler wie möglich machen, um auch mit einer vielleicht etwas schwergängigeren Leistung das Spiel zu gewinnen".

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