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Warnemünde : Das große Aufräumen im Wald soll im Januar starten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Tourismuszentrale befreit den Strand von Müll / Firmen sollen entwurzelte Bäume beseitigen

Anpacken und aufräumen hieß es auch gestern im Ostseebad. Die Männer vom Bauhof der Tourismuszentrale in Warnemünde fuhren unzählige Mülltonnen und gelbe Säcke vom Strand mit großen Traktoren weg. Und auch sonst hatten sie noch alle Hände voll zu tun, den Restmüll vom Neujahrsspektakel vom Strand und von anderen Stellen des Ostseebades zu beseitigen.


Forstamt setzt auf schwere Technik


Das Aufräumen im Wald im Zusammenhang mit den großen Schäden durch Orkan Xaver wird sich dagegen noch hinziehen. Martin Birkholz aus Warnemünde bedauert das, gerade in Bezug auf einige Waldwege bei der Wilhelmshöhe, die noch immer durch umgefallene Bäume und Äste blockiert sind. „Wenn wenigstens die Stämme klein geschnitten worden wären – für ältere Herrschaften ist es bei Spaziergängen dort recht beschwerlich“, kritisiert er.

Jörg Harmuth vom städtischen Forstamt bedauert den Unmut. Andererseits: „Ich habe auch nicht mehr Personal gehabt, bei dem Sturm hat Xaver 12 000 Festmeter Holz auf die Seite gelegt, das ist so viel, wie wir sonst in einem Jahr bearbeiten, allerdings nicht an einem Tag und nicht an diesen Stellen“, sagt der Forst-Experte. Vor Weihnachten hatte sein Personal mit dem Verkauf von Weihnachtsbäumen zu tun. Außerdem wird für die Beseitigung der Schäden schwere Technik benötigt. „Es ist zu gefährlich für die Leute, ohne Maschinen zwischen den Baumstämmen wie in einem Maxi-Mikado zu arbeiten“, sagt Jörg Harmuth.

Wenn er seine Runden in der Heide oder anderen vom Orkan geschädigten Gebieten dreht, stößt er meistens auf Verständnis bei Spaziergängern. „Dass nach so einem gewaltigen Naturereignis nicht alles sofort picobello sein kann, ist eigentlich klar“, sagt er. Und er betont: „Ein Wald ist kein Park, da ist das Betreten stets auf eigene Gefahr.“ Er will dafür sorgen, dass die entwurzelten Bäume möglichst schnell beseitigt werden.

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erstellt am 05.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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