Dachstuhlbrand in Wittenburg

Beim Brand in Wittenburg wurden vier Reihenhäuser in Mitleidenschaft gezogen.
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Beim Brand in Wittenburg wurden vier Reihenhäuser in Mitleidenschaft gezogen.

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12. Dezember 2010, 09:49 Uhr

Wittenburg | Am späten Sonnabendabend gegen 21.20 Uhr in Wittenburg war die ruhige Zeit der Kameraden der freiwilligen Feuerwehren vorbei. Der Grund: Alarmierung in der Lehsener Straße, gemeldet wurde ein Wohnungsbrand.

Beim Eintreffen der Feuerwehren und Retter sahen die Kameraden, dass sich das Feuer zum Großbrand ausweitet und alarmierten sechs weitere Wehren aus der Umgebung hinzu. In einer Wohnung eines mittleren Reihenhauses entstand zunächst ein Feuer, was sich schnell ausdehnte und sich im Dachstuhl und der Zwischendecke ausbreitete. Die Flammen hatten sich in die Hohlräume und Decken hineingefressen. Die Feuerwehr trug Teile des Daches und in einer weiteren Wohnung die Zwischendecke ab und begann von mehreren Seiten mit der Brandbekämpfung. Es waren sieben Wehren mit 78 Kameraden und zwölf Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle vor Ort.

Die Schwierigkeit der Löscharbeiten lag darin, dass sich unter der Dachhaut und Zwischendecke mehrere Glutnester befanden, sich das Feuer dort ausbreitete und es schwierig war, dort heranzukommen. Des weiteren standen auf dem Gelände mehrere alte Hydranten, die außer Betrieb waren, aber nicht abgebaut worden sind. So konnte kein Wasser aus den Hydranten fließen, wertvolle Zeit ging damit verloren. Mehrere Anwohner mit Kindern konnten sich rechtzeitig aus ihren Wohnungen retten. Verletzt wurde zum Glück auch niemand. Eine Wohnung brannte komplett aus, die restlichen drei sind durch Wasser unbewohnbar geworden.

Warum der Brand entstand, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein technischer Defekt wird aber nicht ausgeschlossen. Der entstandene Schaden wird nach ersten Angaben auf rund 150 000 Euro geschätzt.

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