Dachstuhl brannte nachts nieder

Brand an der Schnoienstraße: Die Löscharbeiten waren zunächst nur durch den Einsatz der Drehleiter möglich.Eric Buchard
Brand an der Schnoienstraße: Die Löscharbeiten waren zunächst nur durch den Einsatz der Drehleiter möglich.Eric Buchard

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13. Februar 2011, 06:14 Uhr

Güstrow | Der Dachstuhl eines leer stehenden Mehrfamilienhauses an der Ecke Schnoienstraße/Tiefetal in der Güstrower Innenstadt brannte am späten Freitagabend. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Unbekannte waren in das Haus eingedrungen und hatten vermutlich mit Brandbeschleuniger einen Teil des Dachstuhls in Brand gesetzt, berichtet die Polizei. Auch Autos, die in der Nähe abgestellt waren, wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Als die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow nach ihrer Alarmierung kurz nach 22 Uhr anrückten, stand der Dachstuhl bereits in hellen Flammen. Die Wehr, so berichtet Wehrführer Hannes Möller, musste ihre gesamte Technik auffahren, um den Flammen zu Leibe rücken zu können. Zunächst habe man über die Drehleiter von außen den Brand bekämpft. So sei es schnell gelungen, den Brandherd einzudämmen, so dass die Kameraden mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, den Brand dann auch von innen bekämpfen konnten, erläutert der Güstrower Wehrführer. Anschließend sei noch ein Teil des Daches abgetragen worden, um die Gefahr, die von herabfallenden Ziegeln ausgehen würde, einzudämmen.

Unterstützung hatten die 35 Kameraden der Güstrower Feuerwehr durch mehr als 20 Kameraden aus den Freiwilligen Feuerwehren Krakow am See und Lüssow/Karow, die ebenfalls mit Atemschutzgeräteträgern angerückt waren. Nach mehr als fünf Stunden rückten die Kameraden gegen 3.30 Uhr ab.

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