Containerbrände: Polizei verfolgt erste heiße Spur

Seit drei Monaten müssen Gadebuscher Feuerwehrleute im Abstand von ein bis zwei Woche nachts ausrücken, um Containerbrände zu löschen. Foto: Ronny Plep
Seit drei Monaten müssen Gadebuscher Feuerwehrleute im Abstand von ein bis zwei Woche nachts ausrücken, um Containerbrände zu löschen. Foto: Ronny Plep

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18. Dezember 2008, 09:10 Uhr

Gadebusch | Aufatmen in Gadebusch: Nach mehreren Containerbränden verfolgt die örtliche Polizei eine erste heiße Spur. "Nach einem der Brände konnten wir fünf jugendliche Tatverdächtige ermitteln", sagte gestern Klaus Wiechmann von der Polizeidirektion Schwerin. Auf das Konto der Jugendlichen soll ein Feuer in der Schillerstraße gehen. Dort war am 6. Dezember ein Papiercontainer in Flammen aufgegangen.

Die Polizei spricht von weiteren Parallelen. "Auch zwei Containerbrände vom 16. Dezember am Wakenstädter Weg und am Stadtwald tragen eine ähn liche Handschrift. Wir schließen einen Zusammenhang zu anderen Bränden in der Stadt derzeit nicht aus", so Wiechmann. Seit etwa drei Monaten werden Gadebuscher Brandschützer im Abstand von ein bis zwei Wochen durch Alarmierungen aus dem Schlaf gerissen. In dieser Woche platzte den freiwilligen Feuerwehrleuten der Kragen und sie wandten sich an die Öffentlichkeit. "Wir fragen uns ernsthaft, was in den Köpfen einiger Leute vorgeht. Viele von uns müssen morgens um 3.30 und 4.30 Uhr zur Arbeit", sagte Feuerwehrchef Wolfgang Ziegler.

Wer Verdächtiges bemerkt oder weitere Hinweise geben kann , sollte sich bei der Polizei melden. Die Beamten sind unter der Telefonnummer 03881/7220 zu erreichen. Sie ermitteln derzeit in insgesamt drei bekannt gewordenen Fällen. "Wichtig ist, dass wir solche Taten auch zu wissen bekommen, damit wir sofort unsere Ermittlungen aufnehmen können", so Wiechmann.

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