Coach Vollmann plant erneut eine Überraschung

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29. Juli 2010, 08:16 Uhr

Rostock | "Ich bin immer für Überraschungen gut", betont Hansa-Trainer Peter Vollmann nahezu täglich. Der 52-Jährige lässt sich ungerne in die Karten schauen, setzt lieber das "Pokerface" auf. Dennoch gibt der Fußball-Lehrer hier und da einen Anhaltspunkt, was er im Schilde führen könnte. "Radovan Vujanovic ist im Angriff gesetzt", lautet eine von Vollmanns klaren Ansagen. Und das obwohl der Serbe im Gegensatz zu Enrico Neitzel und Marcel Schied kein Tor gegen Aalen geschossen hat. "Es freut mich, dass wir drei Tore geschossen haben. Wer die macht, ist mir eigentlich egal. Fakt ist nur, das Radovan drinbleibt. Daneben müssen wir mal schauen", so Rostocks Coach. Dass heißt, dass selbst Enrico Neitzel, der gegen Aalen das 1:0 vorbereitete und das 2:0 selbst erzielte, keineswegs für die Partie am Sonntag bei seinem ehemaligen Club in Erfurt gesetzt ist. "Es hängt auch davon ab, wie wir agieren wollen. Hätte wir ein Heimspiele, würden wir erneut so auflaufen. Aber auswärts setzt man gerne auch mal auf einen schnellen Stürmer, um die Pässe in die Tiefen spielen zu können", sagt Vollmann und schiebt einen weiteren interessanten Nebensatz nach: "Lucas Albrecht hat in dieser Woche einen sehr guten Eindruck im Training hinterlassen."

Der Youngster scheint sich von einem kleinen Zwischentief in der Vorbereitung mittlerweile erholt zu haben, stand zum Saisonauftakt fünf Minuten auf dem Platz. "Es ist schon etwas anderes als A-Junioren-Bundesliga, auch wenn wir Deutscher Meister geworden sind. Die Intensität in den Zweikämpfen und das Tempo ist wesentlich höher. Anfangs kam ich gut rein, zeigte vielleicht sogar mehr als alles erwartet haben. Nach den ersten beiden Wochen wurde es schwerer, fehlten vor allem gegen Ende der Einheiten die letzte Konzentration", berichtet Albrecht, den das Lob vom Coach natürlich freut: "Es war eine Riesensache gegen Aalen eingewechselt zu werden, auch wenn es nur ein paar Minuten waren. In Erfurt könnten es schon ein paar mehr werden."

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