Busse-Souchon tritt in Neustadt an

Willkommen im Rathaus der Stadt Neustadt-Glewe: Der Beauftragte Heinrich Busse-Souchon (l.), hier mit Christopher Pöschke (M.) als Stellvertreter des Landrates, der 2. Stellvertretenden Bürgermeisterin Katrin Hauser und Amtsleiter Volker Weinaug (v.l.), hat jetzt die Leitung der Stadtverwaltung übernommen. Landkreis Ludwigslust
Willkommen im Rathaus der Stadt Neustadt-Glewe: Der Beauftragte Heinrich Busse-Souchon (l.), hier mit Christopher Pöschke (M.) als Stellvertreter des Landrates, der 2. Stellvertretenden Bürgermeisterin Katrin Hauser und Amtsleiter Volker Weinaug (v.l.), hat jetzt die Leitung der Stadtverwaltung übernommen. Landkreis Ludwigslust

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09. September 2010, 01:57 Uhr

Neustadt-Glewe | Heinrich Busse-Souchon leitet ab sofort im Auftrag des Landkreises Ludwigslust die Amtsgeschäfte der Stadtverwaltung Neustadt-Glewe. Der 2. Stellvertreter des Landrates, Christopher Pöschke, führte den Verwaltungsfachmann Busse-Souchon gestern im Beisein von Katrin Hauser als 2. Stellvertreterin des Bürgermeisters und dem Bau- und Ordnungsamtsleiter Volker Weinaug in das Amt des Beauftragten ein.

Busse-Souchons Position als Chef der Stadtverwaltung ist befristet bis zur Wahl eines neuen Bürgermeisters, vor aussichtlich Anfang kommenden Jahres. Den Zeitpunkt der Bürgermeisterwahl wird die Stadtvertretung Neustadt-Glewe beschließen. Bis zur Wahl verfügt Busse-Souchon als Beauftragter nun über sämtliche Befugnisse eines Bürgermeisters. In seiner Tätigkeit ist er allein der Rechtsaufsichtsbehörde verantwortlich und rechenschaftspflichtig.

Mit der Bitte um Bestellung eines Beauftragten verbinden Stadtverwaltung und Stadtvertretung Neustadt-Glewe unter anderem eine gegebenenfalls notwendige Neuorganisation der Verwaltung. Heinrich Busse-Souchon, Jahrgang 1946 und im Vorruhestand befindlich, gilt als ausgewiesener Verwaltungsexperte. In der Kreisverwaltung Ludwigslust, der er von 1994 bis Ende 2008 als Beigeordneter und Stellvertreter des Landrates angehörte, war Busse-Souchon maßgeblich an der Verwaltungsmodernisierung beteiligt.

Die Bestellung eines Beauftragten war durch das Ausscheiden von Uwe Menz als hauptamtlicher Bürgermeister aus dem Dienst der Stadt erforderlich geworden. Menz wurde wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt; gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue im Amt. Sowohl die Stadtvertretung als auch die Stadtverwaltung hatten den Landrat als Rechtsaufsichtsbehörde um externen Beistand durch Bestellung eines Beauftragten ersucht.

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