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Schweriner Stadtvertretung beschließt Neubau : Buga-Geld fließt in Schwimmhalle

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In Schwerin wird eine neue Schwimmhalle gebaut. Mit einem Beschluss hat die Stadtvertretung die Planungen auf den Weg gebracht. Finanziert werden soll der neun Millionen Euro teure Bau durch die Einnahmen der Buga.

svz.de von
erstellt am 22.Mär.2011 | 08:40 Uhr

Schwerin | In der Landeshauptstadt wird eine neue Schwimmhalle gebaut. Mit einem Beschluss hat Schwerins Stadtvertretung die Planungen auf den Weg gebracht. Die Finanzierung des neun Millionen Euro teuren Baus scheint auf immer sichereren Füßen zu stehen. Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) kündigte an, 500 000 Euro von den Einnahmen der Bundesgartenschau in die Errichtung der Schwimmhalle stecken zu wollen. "Ich will keine Eskalation heraufbeschwören", sagte Gramkow. Damit lenkt sie in eine seit Monaten schwelende Auseinandersetzung mit Innenminister Lorenz Caffier ein. Der CDU-Politiker hatte angekündigt, eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 2,5 Millionen Euro um 500 000 Euro zu kürzen, sollte Schwerin diese Summe aus den Buga-Gewinnen anstelle in den Schwimmhallen-Neubau in eine Bürgerstiftung fließen lassen.

Nach einem Beschluss der Stadtvertretung im November sollte sogar eine Million Euro fließen. Gramkow will diese Summe nun, wie von Caffier gefordert, auf 500 000 Euro reduzieren. Einem entsprechenden Beschluss muss die Stadtvertretung noch zustimmen.

Der Innenminister hatte festgestellt, dass Schwerin nicht gleichzeitig Geld vom Land einfordern und freie Buga-Mittel nicht in den städtischen Haushalt geben kann - vor allem vor dem Hintergrund eines absehbaren Haushaltsdefizit zum Jahresende von 154 Millionen Euro.


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