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Bützower Zeitung

20. Oktober 2017 | 14:44 Uhr

Niendorf : Zweites Frühstück mit Pasta

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Führung durch die Pastamanufaktur in Niendorf: SVZ-Leser erleben Nudelproduktion hautnah

von
erstellt am 08.Aug.2017 | 06:00 Uhr

Eine reich gedeckte Tafel unter freiem Himmel erwartete mehr als 20 SVZ-Leser beim gestrigen Sommertour-Termin in der Niendorfer Pastamanufaktur. Inhaber Patrick Grümmert und sein Team hatten für die Besucher Nudeln mit Gulasch und diverse Pestosorten vorbereitet. Bevor es ans Probieren ging, bekam die Gruppe aber erst einmal einen detaillierten Einblick hinter die Kulissen der Nudelproduktion.

Los ging es gleich mit der neuesten Errungenschaft: dem „Teigmonster“. Die Maschine verdankt ihren Namen ihrer Leistungsfähigkeit: 200 Kilogramm Teig können damit auf einmal verarbeitet werden. „Sie ist Baujahr 1964. Das heißt, es ist kein Chip drin, keine Sollbruchstelle, es ist einfach gute Qualität“, so Patrick Grümmert. Im Anschluss ging es an die weiteren Stationen der kleinen Nudelfabrik. Die Gruppe lernte unter anderem die Nudelmaschine kennen, an der jeder auch selbst einmal versuchen durfte, Nudeln abzuschneiden. Außerdem erklärte Patrick Grümmert, wie Ravioli hergestellt werden und welche Besonderheiten die Gerätschaften im Produktionsraum ausmachen.

Am Ende des Rundgangs weihte der Nudel-Experte seine Besucher noch in die Geheimnisse des Würzens ein. So erklärte er ihnen zum Beispiel, wie ein Pesto am besten schmeckt – man nehme zwei Löffel und rühre diese mit etwas Nudelwasser sämig –, und welche Eigenarten verschiedene Pfeffersorten besitzen. Dass er auf qualitativ hochwertiges Essen besonders großen Wert legt, betonte Grümmert dabei immer wieder. Dass in Deutschland als einem der reichsten Länder der Welt am Essen gespart würde, verstehe er überhaupt nicht. Er selbst achte darauf, dass die Zutaten für seine Produkte besonders schonend sind.

Nach der Tour durch die Pastamanufaktur machte die Gruppe es sich an der gedeckten Tafel gemütlich, genoss das Essen und schwärmten von der Tour. „Man merkt richtig, wie Herr Grümmert für seine Manufaktur brennt. Es ist schön, wenn sich junge Leute so für ihre Sache engagieren“, sagte Ursula Strelow. Dem stimmten die anderen Teilnehmer des Ausflugs uneingeschränkt zu. Die allgemeine Begeisterung war so groß, dass die Gruppe kollektiv den Hofladen stürmte, der zur Manufaktur gehört, und die dort angebotenen Nudelpackungen, Pestos und Chutneys förmlich aus den Regalen rissen.

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