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Bützower Zeitung

19. November 2017 | 04:20 Uhr

Bützow : Zwei Wahllokale zusätzlich

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Zur Bundestagswahl können Einwohner von Parkow und Horst ihre Stimme in Parkow abgeben / Zweiter Briefwahlbezirk

von
erstellt am 27.Jul.2017 | 05:00 Uhr

In knapp zwei Monaten, am 24. September, finden die Bundestagswahlen statt. Schon jetzt laufen dafür die Vorbereitungen im Bützower Rathaus. Vor allem geht es darum, die Wahlvorstände in den einzelnen Dörfern und Gemeinden zu besetzen. Dabei steht eines im Vordergrund: Die Wege für die Wähler sollen so kurz wie möglich gehalten werden. Andererseits stellt sich die Wahlbehörde des Amtes Bützow-Land um Gemeindewahlleiter Frank Endjer darauf ein, dass immer mehr Bürger ihre Stimme per Brief abgeben.

„Anders als noch bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr wird es auch wieder ein Wahllokal im Bützower Ortsteil Parkow geben“, sagt die stellvertretende Gemeindewahlleiterin Anja Humay. Das war eine Forderung unter anderem von Stadtvertreter Eckhard Meiners (CDU) nach der Landtagswahl. Bereits bei der Volksabstimmung im Jahr 2015 waren in einigen Ortsteilen Wahllokale geschlossen worden. Das hatte zu vielen Protesten der Bürgermeister geführt, sodass diese Entscheidung dann 2016 revidiert wurde. Außer für Parkow. Aber jetzt haben auch Einwohner in Parkow und Horst die Möglichkeit, auf kurzem Wege ihre Stimme abzugeben.

Hinzu kommt ein zweites Briefwahllokal. „Wir trennen das jetzt für Bützow und für die Dörfer des Amtes“, sagt Anja Humay. Denn die Erfahrung habe gezeigt, dass viele Wahlberechtigte auch diese Möglicheit immer mehr nutzen. „Es waren zuletzt rund 15 Prozent“, sagt Anja Humay.

Das heißt, dass im Amt Bützow-Land 32 Wahllokale zu besetzen sind. „Für jeden Wahlvorstand werden mindestens fünf Mitglieder benötigt. Wir wollen die Vorstände aber immer mit sieben bis acht Leuten besetzen“, sagt Anja Humay. Das bedeutet, dass rund 210 bis 250 Frauen und Männer ab 18 Jahre zu gewinnen sind, die das Ehrenamt ausfüllen.

„In den meisten Dörfern ist das kein Problem. Da haben die Bürgermeister zumeist schon die möglichen Kandidaten benannt. Die entsprechenden Briefe sind bereits verschickt“, so die Mitarbeiterin im Hauptamt.

Mehr Probleme bereite da schon die Besetzung der Wahllokale in Bützow. Deshalb seien auch Schreiben an die öffentlichen Verwaltungen rausgegangen wie zum Beispiel an die Arbeitsagentur, an den Landkreis, an das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt oder auch an die JVA, um Mitarbeiter zu benennen, die in Bützow wohnen und als Wahlhelfer in Betracht kommen.

Anja Humay hofft, dass bis Mitte August alle Schreiben beziehungsweise die Antworten der möglichen Wahlhelfer wieder im Rathaus eingetroffen sind. Dann habe sie einen Überblick, wie viele Wahlhelfer es gibt und wo noch neue Bewerber angeschrieben werden müssen. „Wir rechnen immer mit bis zu 350 Briefen, die wir rausschicken“, sagt Frank Endjer.

Das Ehrenamt wird übrigens in diesem Jahr etwas besser honoriert. Das Erfrischungsgeld, das die Mitglieder der Wahlvorstände bekommen, steigt. Von allgemein 21 Euro in den vergangenen Jahren auf 35 Euro für den Wahlvorsteher und 25 Euro für die weiteren Wahlhelfer. „Wer als Wahlhelfer fungieren möchte, kann sich auf der Homepage der Stadt den Antrag herunterladen“, sagt Anja Humay.

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