Schwaanerinnen nehmen an Rateshow "Null gewinnt" teil : Zwei "Power-Blondinen" starten durch

<strong>Die beiden 'Power-Blondinen'</strong> machten nach der Aufzeichnung noch ein Erinnerungsfoto mit Moderator Dieter Nuhr. <foto>zvs</foto>
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Die beiden "Power-Blondinen" machten nach der Aufzeichnung noch ein Erinnerungsfoto mit Moderator Dieter Nuhr. zvs

Ute Christine Marquardt und ihre Tochter Nicole sind Teilnehmerinnen der Rateshow "Null gewinnt" mit Dieter Nuhr, von der heute die Folge ausgestrahlt wird, in der sie dabei sind. Für beide ein unvergessliches Erlebnis.

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26. Juli 2012, 05:32 Uhr

Schwaan | "Gesucht werden männliche Vornamen, die seit dem Jahr 2000 immer in den Top Ten der beliebtesten Vornamen sind."

Die Schwaanerin Ute Christine Marquardt und ihre Tochter Nicole überlegen, flüstern sich die eine oder andere Möglichkeit zu. Auch zwei andere Pärchen diskutieren leise verschiedene Varianten. Schließlich nennen sie dem Moderator Dieter Nuhr ihre "Lösungen". Die beiden Schwaanerinnen sind Teilnehmerinnen der neuen Rateshow "Null gewinnt", von der heute die Folge ausgestrahlt wird, in der sie dabei sind. "Es war schon sehr aufregend, aber das muss man mal erlebt haben", sagt die 23-jährige Schwaanerin zu dem Fernseh-Erlebnis .

Für Tochter und Mutter ist es von Anfang an ein unvergessliches Erlebnis. Nachdem Nicole auch ihre Mutter im Internet zur Teilnahme anmeldete, wurden sie beide im Februar von der Produktionsfirma angerufen, ob sie mitmachen wollen. Schon hier werden ihnen erste Fragen gestellt. "Ich hatte meiner Mutter gar nichts von der Bewerbung erzählt", sagt Nicole und lacht. Die beiden müssen dennoch Eindruck hinterlassen haben: Im März folgt die Einladung zu einem Vor-Casting, eine Art Bewerbungsmarathon der vermeintlichen Kandidaten. Schon bei diesem Termin ist das Drumherum fast wie in einer echten Show. "Wir standen an unserem Rate-Pult, hinter uns die Show-Dekoration und haben die Sendung einmal durchgespielt", sagt Nicole.

Die funktioniert so: Schon vor jeder Show werden alle Spielfragen beantwortet - und zwar in einer repräsentativen Umfrage von 100 Personen. Deren Aussagen werden im TV-Studio zum Maßstab für die Originalität der Kandidaten-Antworten. Drei Kandidatenpaare treten gegeneinander an und müssen auf die Fragen immer die Antwort finden, die die befragten Personen am seltensten nannten. Das Kandidatenpaar mit dem niedrigsten Punktestand zieht ins Finale ein und muss dort eine "Null-Antwort" auf eine besonders knifflige Frage finden.

Die beiden Schwaanerinnen merken schon beim Vor-Casting, welche Herausforderung in der Rateshow steckt. "Man muss von vielen Bereichen ganz viel wissen", sagt Nicole Marquardt, die gelernte Justizfachangestellte ist. Wieder zu Hause legt sie "Lernkarten" für sich und ihre Mutter an. Wie heißen die Bundespräsidenten? Welche Nationaltrainer hatte Deutschland? In welchen Filmen hat Til Schweiger mitgespielt? Solche und ähnliche Fragen schrieb sie auf die Karten. Als klar war, dass sie bei der Show dabei sein werden, fragten sie sich oft nach der Arbeit und vor allem auf der Hinfahrt zur Sendungsaufzeichnung in Köln ab. "Da standen wir zeitweise im Stau und hatten somit Zeit", sagt Ute Christine Marquardt. Sie hätten beim Lernen schon rausgefiltert, welche Antworten die befragten Leute am häufigsten geben und welche nicht. Angst, gleich in der ersten Runde auszuscheiden oder eventuell im Finale zu scheitern, hatten sie keine. "Wir sind mit nichts gekommen und wenn wir mit nichts gehen, ist es auch nicht so schlimm. Wir sind da ganz locker ran gegangen", erzählt Ute Marquardt.

Auch die anderen Paare - darunter der Hockey-Olympiasieger Florian Keller und die Fußball-Weltmeisterin von 2003 Conny Pohlers - waren recht locker. Doch viel Zeit, um mit ihnen noch etwas länger zu plaudern, war vor der Aufzeichnung nicht. "Wir mussten unser Outfit anziehen, dann hat uns der Aufnahmeleiter noch letzte Tipps gegeben und dann waren wir in der Maske", sagt Mutter Ute. Schließlich ging es ans Eingemachte, die Sendung wurde aufgezeichnet. Schon nach wenigen Fragen sind sie voll im Rategeschehen drin, holen gleich in der ersten Runde eine Null-Antwort. "Von dem, was wir gelernt hatten, kam aber nichts ran", erzählt Nicole und lacht. Doch Mutter und Tochter überstehen auch die zweite Runde, schaffen es sogar ins Finale. "Wir haben uns richtig gut ergänzt", erzählt Ute Marquardt. Irgendwann sei man im Spielgeschehen einfach drin, vergesse man sogar, dass man vor einer Kamera stehe. Und das, obwohl zwischendurch immer wieder Pausen eingelegt, das Make up aufgefrischt wird oder andere Dinge ausgebessert werden. Ob ihre Konzentration auch in der dritten, der finalen Runde, noch zu 100 Prozent da war, wollen die beiden Schwaanerinnen nicht verraten. Kein Wunder, sie haben die Folge selber noch nicht gesehen und sind sehr gespannt, wie sie überhaupt im Fernsehen wirken oder wie sich ihre Stimmen anhören. Deswegen werden sie heute Abend um 18.50 Uhr garantiert mit den engsten Familienmitgliedern die Sendung "Null gewinnt" in der ARD schauen.

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