zur Navigation springen

Bienen-Attacke bei Schwaan : Zwei Passanten mit Stichen übersät ins Krankenhaus

vom

Bei Schwaan wurden mehrere Personen von einem Bienenschwarm angegriffen. Anschließend kamen zwei von ihnen mit Insekten-Stichen ins Krankenhaus.

svz.de von
erstellt am 19.Mai.2016 | 16:08 Uhr

Heute Vormittag griff ein größerer Bienenschwarm mehrere Menschen in Letschow bei Schwaan an. Dabei erlitten zwei von ihnen zahlreiche Stiche in Gesicht und Kopf. Die beiden Betroffenen kamen mit Stichwunden in ein Krankenhaus. Dies bestätigte ein Sprecher des Landkreises.

An der Unglücksstelle landete zudem ein Notarzthubschrauber. Dr. med. Christian Spang, eingesetzter Notarzt, war auf Nachfrage nicht in der Lage, Informationen zum Einsatz mitzuteilen. Der Gesundheitszustand der beiden Gestochenen ist bisher noch nicht bekannt.

Erste Hilfe beim Bienstich: Dazu raten Experten

Schnell handeln ist wichtig. So gilt es die Stichstelle zu behandeln, damit die Beschwerden schnell abklingen. Zuerst jedoch sollte ganz vorsichtig der Stechapparat entfernt werden. Beim Entfernen ist darauf zu achten, dass die Giftblase nicht gequetscht wird und weiteres Gift in die Einstichstelle gerät.

Bienen haben das stärkste Eiweißgift von den Insekten, und dieses gelangt über den Stachel unter unsere Haut. Bekannt ist, dass Eiweiß ab einer Temperatur von 40°C zerstört wird. Deshalb ist die wirkungsvollste Behandlung mit Hitze zu erzielen.

Eine weitere Methode ist die Behandlung mit Salmiakgeist aus der Apotheke.

Ein mit Weinessig getränkter Lappen auf der Stichstelle kann ebenfalls die Beschwerden eines Bienenstichs lindern.

Stellen Sie Zwiebelpüree her, streichen es auf einen Lappen und machen damit auf der Stichstelle eine Packung, die mindestens für eine halbe Stunde drauf bleiben sollte.

Nehmen Sie einen Waschlappen, in den Sie einen Kühlakku oder Eiswürfeln stecken. Dann legen Sie diese Kühlpackung auf die Bienenstich-Stelle. Niemals eiskalte Dinge direkt auf die Haut legen!

 

Achtung: Lebensgefahr!

Wenn der Gestochene eine Art Schockzustand aufweist, unter Atemnot leidet oder Schwellungen vorliegen, so liegt offenbar eine allergische Reaktion vor. Bitte suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf oder rufen Sie den Notarzt!

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen