zur Navigation springen

Bützow : Zwangspause für Rentenberatung im Rathaus

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Wegen Bauarbeiten im September keine Beratung

von
erstellt am 10.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Die Rentenversicherung ist ein weites Feld. Anträge müssen ausgefüllt, viele Fragen beantwortet werden. Wer zum Beispiel nicht in der Lage ist, zur Beratungsstelle nach Güstrow zu fahren, hat in Bützow eine Alternative. Seit vielen Jahren gibt hier Hartmut Kühne Hilfe. Der Güstrower ist alle 14 Tage in der Warnowstadt, um Menschen bei der Beantragung von Leistungen aus der Rentenversicherung zu unterstützen. Erst am Dienstag war er wieder im Bützower Rathaus, um Menschen unter die Arme zu greifen.

Seit 15 Jahren ist Hartmut Kühne für die Deutsche Rentenversicherung Nord im Einsatz. Die Termine im Bützower Rathaus werden immer rege genutzt, sagt der ehemalige Abteilungsleiter der einstigen Landmaschinenfabrik Güstrow. Etwa zehn bis zwölf Beratungsgespräche habe er an jedem Nachmittag. „Wenn es zum Beispiel um die Hinterbliebenenrente geht, kann so ein Gespräch auch schon mal 20 bis 30 Minuten dauern“, so der ehrenamtliche Berater. Deshalb würden oftmals die zwei Stunden gar nicht ausreichen.

„Ich fahre auch zu den Menschen nach Hause, wenn sie nicht ins Rathaus kommen können. Auch in dieser Woche. Wenn ich schon einmal hier bin, kann ich auch noch nach Steinhagen fahren“, sagt Hartmut Kühne.

Doch der 14-Tage-Rhythmus für seine Beratungen in Bützow wird nun unterbrochen. Im Rathaus werde demnächst gebaut. „Dann steht der Beratungsraum nicht mehr zur Verfügung“, erklärt der Güstrower.

Deshalb werde er am kommenden Mittwoch, 16. August, noch einmal nach Bützow kommen. Von 10 bis 12 Uhr wird er im Rathaus anzutreffen sein. „Dann ist erst einmal Schluss“, so Hartmut Kühne. Erst ab Oktober werde es dann weitergehen. Wann und wie, das stehe noch nicht fest. Auf jeden Fall soll auch dann das Rathaus die Anlaufstelle für Ratsuchende sein.

Doch Hartmut Kühne ist während dieser Pause dennoch nicht ganz aus der Welt. „Ich werde zu den Leuten nach Hause fahren, wenn sie es wünschen. Insbesondere wenn es um die Hinterbliebenenrente geht“, sagt er. Wer Hilfe benötigt, sollte sich telefonisch an den Ehrenamtler wenden.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen