Ulrikenhof : Zum Adventsmarkt an das schönste „Ende der Welt“

Carola Fellner freut sich schon auf den zweiten Adventsmarkt hier auf ihrem Hof in Ulrikenhof.
Carola Fellner freut sich schon auf den zweiten Adventsmarkt hier auf ihrem Hof in Ulrikenhof.

Carola Fellner lädt am 28. November zum bunten Markttreiben nach Ulrikenhof ein / Jeder kann mitmachen

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18. November 2015, 17:30 Uhr

„Lebe Deinen Traum“ steht auf verwittertem Holz, das auf der in ziegelroter Farbe gestrichen Fassade des Anbaus befestigt ist. Für Carola Fellner in Ulrikenhof ein Lebensmotto. Am Sonnabend, 28. November, am ersten Adventswochenende lädt sie zu ihrem zweiten Adventsmarkt ein. Sie freut sich auf diesen Tag, mit vielen Gästen und guten Gesprächen.

Auf dem Küchentisch liegt Tannengrün, denn die 42-Jährige steckt schon mitten in den Vorbereitungen für das bunte Treiben auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Anwesen. Sie will weihnachtliche Dekorationen anfertigen. Dass das Markttreiben auf ihrem Hof einmal so einen Zuspruch erfahren wird, ist eher einem Zufall geschuldet und eigentlich die Idee ihrer Tochter. „Wir wollten ihr Zimmer neu gestalten, vom Kinder- zum Jugendzimmer. Einig Sachen hatten wir schon verkauft, doch vieles blieb übrig. Da sagte Pia-Marie, lass uns doch einen Flohmarkt machen“, erinnert sich Carola Fellner an den Anfang.

Mittlerweile gab es schon mehrere Flohmärkte und nun den zweiten Adventsmarkt. „Wir leben hier am Ende der Welt, doch es ist wunderschön“, sagt Fellner. Und das stellen auch die vielen Gäste fest, die aus Nah und Fern zum bunten Markttreiben in den kleinen Ortsteil bei Klein Sien (Gemeinde Jürgenshagen ) kommen. „So schaute eine Freundin aus Jarmen vorbei, die ich zwölf Jahre nicht gesehen habe“, erzählt die kleine Frau, die seit sechs Jahren im Haus Eichengrund in Bützow arbeitet und zeigt auf ein Foto im Hausflur.

An dem bunten Markttreiben auf dem weitläufigen Areal kann jeder mitmachen, der Lust hat. Und egal, wie das Wetter am 28. November sein wird, der Adventsmarkt findet statt. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, so die lebensfrohe Frau. Und das gilt sowohl für die Gäste, als auch für potenzielle Marktteilnehmer. Es gibt unter anderem einen Pavillon und es wird ein Zelt aufgebaut. Da ist die Organisatorin froh, dass sie Freunde und Nachbarn hat, die beim Aufbau immer mit anpacken.

„Gab es beim letzten Mal eine Soljanka, wird es dieses Mal einen Bauerntopf geben, Bemmen, Gegrilltes und natürlich warme Getränke“, verrät die gelernte Köchin. Und wie es sich in der Adventszeit gehört auch Plätzchen und Kuchen.

Schon nach dem ersten Flohmarkt hat Carola Fellner für den DRK-Freundeskreis Pinsk Spenden für Kinder zusammengepackt. Und auch dieses Mal wird es so sein, dass sie Spenden für Pinsk, aber auch für Asylbewerber zusammenstellen möchte.

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