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Bützower Zeitung

19. Oktober 2017 | 20:29 Uhr

Bützow : Zugang zum Löschwasser zugewachsen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Feuerwehrmann Klaus Krüger beklagt zugewucherten Hydranten / Grundstückseigentümer sollten ein Auge darauf haben

von
erstellt am 04.Aug.2017 | 09:00 Uhr

Völlig zugewachsen ist eine Wasserentnahmestelle in der Pustohler Chaussee in Bützow. Und auch Vor dem Rühner Tor ist das Hinweisschild für den Hydranten nicht mehr zu sehen. „Das kann nicht sein“, sagt Klaus Krüger. Der Bützower Feuerwehrmann hat den Zustand jetzt entdeckt.

Die Unterflurhydranten seien wichtig für die Versorgung der Feuerwehr mit Löschwasser, sagt der Bützower. Er verweist darauf, dass es zum Beispiel im Bereich der Pustohler Chaussee zwei große Eigenheimgebiete gibt. „Jeder hat ein Carport und Gehölze zu stehen. Wenn da erst einmal ein Feuer ausbricht, steht alles innerhalb von 20 Minuten in Flammen“, sagt Klaus Krüger. Deshalb sei es wichtig, dass die Feuerwehr schnell an Wasser herankommt. Er habe jetzt zunächst den Deckel des Hydranten vom Unkraut befreit. Doch das müsse doch ständig gewährleistet sein. Er möchte nicht daran denken, wenn der Zustand im Winter auch so ist. „Wenn es dann friert, kommen wir noch schwerer an das Löschwasser ran“, erklärt der Feuerwehrmann. Verantwortlich für die Pflege der Niederflurhydranten sei die Eurawasser Nord GmbH.

Firmensprecherin Gabi Kniffka bestätigt, dass es einen Wartungsvertrag mit der Stadt gibt. Doch diese Vereinbarung bezieht sich nur auf die technische Unterhaltung. „Die Kontrolle und Wartung der Löschwasserhydranten erfolgt alle zwei Jahre. 90 Hydranten werden von Mitarbeitern der Eurawasser im Gebiet des Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverbandes Güstrow-Bützow-Sternberg auf ihre Funktionalität geprüft. Dabei wird mit einem speziellen Messgerät sowohl der Druck als auch die Durchflussmenge geprüft“ erklärt Kniffka. Für das Umfeld der Hydranten seien aber die Grundstückseigentümer verantwortlich, so die Unternehmenssprecherin.

Klaus Rambow vom Ordnungsamt der Stadtverwaltung bestätigt das. Hier greife die Straßenreinigungssatzung. Und die besagt, dass Grundstückseigentümer auch Gefahren abwehren müssen. Und dazu zähle das Freihalten der Hydranten und auch der Hinweisschilder. „Das sollte doch auch im Interesse der Grundstückseigentümer sein“, sagt Klaus Rambow.

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