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Tag des offenen Denkmals Rühn : Zu neuem Glanz verholfen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In der Rühner Klosteranlage eröffnete Landrat Sebastian Constien gestern den Tag des offenen Denkmals in der Region

von
erstellt am 12.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Das Rühner Kloster war gestern einer von insgesamt 79 Punkten in der Region, die Interessierte anlässlich des Tag des offenen Denkmals besuchen konnten. Landrat Sebastian Constien eröffnete dort am Vormittag die Veranstaltung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Denkmale gemeinsam erhalten“ stand.

Ohne engagierte Einwohner, die sich für Kulturgut einsetzten, wäre der Tag kaum realisierbar und das Land um einige Attraktionen ärmer, begann Constien. „Es braucht Helfer, Idealisten und kühle Köpfe, um sich der Herausforderung Denkmal anzunehmen“, erklärte er und fügte an: „Wer sich zusammentut, um ein Denkmal zu erhalten oder wieder zum Leben zu erwecken, braucht viele Talente.“ Die Klosteranlage in Rühn zeige, dass der Erhalt einer solchen Stätte nur gemeinsam zu bewerkstelligen sei.

Alles begann mit einer Handvoll Menschen

Hans-Georg Harloff, Vorsitzender des Klostervereins und Bürgermeister der Gemeinde, gab den Gästen einen kurzen Abriss der Geschichte des Vereins, der sich seit über zehn Jahren für den Erhalt und die Sanierung der Kulturstätte einsetzt. In einem Jahrzehnt ist auf der Anlage viel geschehen, noch immer laufen Arbeiten an der Klosteranlage und auch in Zukunft hat der Verein einiges geplant. Um all das zu finanzieren, werden regelmäßig Fördermittel eingeworben. „Die Veranstaltungen sind die wichtigste Einnahmequelle für die Eigenmittel des Vereins“, erklärte Harloff.

Ursprünglich habe sich der Verein gegründet, um die Kulturstätte zu pflegen, heute sei er Eigentümer mit allen Pflichten.

„Es begann alles mit einer Handvoll Menschen“, berichtete Landrat Constien. Heute zähle der Verein gut 70 engagierte Mitglieder, die verschiedenste Veranstaltungen über das Jahr hinweg auf die Beine stellen, um das Bestehen der Anlage zu sichern. Klostermarkt, Lichterfest oder Adventsmarkt seien „Veranstaltungen, die seinesgleichen suchen“, so Constien weiter. „Mit Ideen, Wagemut und Tatkraft haben sie dieses Juwel nicht nur erhalten, sondern ihm zu neuem Glanz verholfen.“

Er dankte allen, die Geschichte und Geschichten für andere erlebbar machen und lud zugleich zu einer Erkundungsreise durch den Landkreis ein, für den das Rühner Kloster gestern vielen Interessierten als Startpunkt diente.

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