Bernitt : Zelten und toben bis zum Umfallen

Startklar zur Fahrt an den Badesee: Gemeinsam mit den anderen Kindern und den Teamern radeln Johannes Opalka (l.) und sein Freund Hannes Junker (2. v. l.) gleich los.  Fotos: Evelyn Bubber-Menzel
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Startklar zur Fahrt an den Badesee: Gemeinsam mit den anderen Kindern und den Teamern radeln Johannes Opalka (l.) und sein Freund Hannes Junker (2. v. l.) gleich los. Fotos: Evelyn Bubber-Menzel

115 Mädchen und Jungen haben viel Spaß beim Kindercamp auf dem Pfarrhof Bernitt / Sonntag Abschluss-Gottesdienst

svz.de von
24. Juli 2014, 14:55 Uhr

„Es macht total Spaß hier“, sagt der neunjährige Johannes Opalka aus Rühn und setzt sich seinen Fahrradhelm auf den Kopf. Am besten finde er es, wenn alle an den See zum Baden fahren, meint er. Doch auch der geplanten Nachtwanderung fiebert er schon entgegen. Seinem Kumpel Hannes Junker (ebenfalls 9) aus Qualitz geht es genauso. Beide kennen sich schon von früheren Feriencamps in Bernitt und wohnen wieder zusammen in einem Zelt. Das macht besondere Laune.

Insgesamt verbringen seit Dienstag 115 Mädchen und Jungen von sechs bis 12 Jahren eine Woche im Feriencamp von Bernitt. Schon zum siebenten Mal wird dies von der Evangelischen Kirchengemeinde Bernitt mit Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer organisiert. Wobei diesmal bei Beatrice Zechow vom Gemeindebüro die Fäden zusammen laufen. Sie ist, wie sie selbst sagt, „Mädchen für alles“ – und zwar gern. „Die Kinder kommen vom Haus um die Ecke bis aus Kiel zu uns“, erzählt sie. Viele seien zum wiederholten Mal dabei. Schon Monate vor dem Camp beginnen die Vorbereitungen. „Es ist immer ein wahnsinniger Aufwand“, gesteht Beatrice Zechow. „Aber wenn man sieht, mit welcher Freude die Kinder dabei sind, und wenn man am Sonntag in der Kirche sitzt und die Abschlussprogramme der Kinder sieht, ist das die Entschädigung für alles“. Aufgeteilt in sieben Gruppen werden die Kinder von insgesamt 30 Jugendlichen betreut, die sich hier „Teamer“ nennen. Viele von ihnen waren früher selbst Camp-Teilnehmer.

Beim Abschlussgottesdienst des Camps an diesem Sonntag, 27. Juli, 11 Uhr, in der Bernitter Kirche führen die Kinder wieder ihre einstudierten Programme auf. Heute Abend aber ist erstmal gruseln bei der Nachtwanderung angesagt.

Den ausführlichen Beitrag lesen sie in unserer Freitag-Ausgabe.

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