Bützow : Wo Familien zusammenkommen

Der aufgestellte Maibaum schmückt nun den Schlossplatz.  Fotos: Christian Jäger
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Der aufgestellte Maibaum schmückt nun den Schlossplatz. Fotos: Christian Jäger

Etwa 1000 Menschen kamen zum Frühlingsfest des Krummen Hauses am 1. Mai

svz.de von
03. Mai 2017, 09:00 Uhr

Bereits zum fünften Mal fand das Frühlingsfest vor, im und hinter dem Krummen Haus statt. „Es war wieder eine schöne Feier“, resümierte Teamleiterin Sabine Prescher. „Inzwischen ist das Frühlingsfest zur Tradition geworden.“ Schätzungsweise 1000 Gäste besuchten das Fest im Laufe des Tages. „Damit sind wir sehr zufrieden, alle Erwartungen wurden erfüllt.“

Nicht nur die Erwartungen der Veranstalter wurden erfüllt, auch die der vielen Besucher. In Schwung brachten die „Wariner Musikanten“ die Gäste gleich morgens mit Schunkelmusik, während die Kleinen anfingen, den Maibaum zu schmücken. Laut Prescher haben sich viele Kinder beim Schmücken beteiligt, sodass auch das Ergebnis sehr schön war. Dies bekamen später alle zu sehen, als Mitarbeiter des Bauhofes den Baum aufstellten.

Für Stimmung sorgten zudem auch der Zauberer Do-Mix, die Tanzgruppen der Kreismusikschule sowie die Hortkinder mit einer Frühlingsmatinee. Insbesondere letztere brachten Sabine Prescher ins Schwärmen. „Das macht ein Frühlingsfest aus. Eltern, Großeltern aber auch Leute ohne kleine Kinder kommen, um sich die Auftritte anzuschauen. Das bringt Familien zusammen.“ Rappelvoll war der Hof. Zudem würden die alten Gemäuer zusätzlich für eine schöne Atmosphäre sorgen. Für einen „beschwingten Ausgang“ sorgte schließlich die Schülerband des Gymnasiums.

Auch im Krummen Haus war einiges los. Vier Führungen mit etwa 100 Interessierten wurden durchgeführt. „Die Bützower selbst kommen nicht ins Museum. Nur am Tag der offenen Tür, da schauen sie, ob noch alles wie im Vorjahr ist“, so Prescher.

Neben den Programmhöhepunkten waren zahlreiche Stände zum Schauen und Mitmachen da. Die kleinen Besucher kamen beispielsweise bei den Aktionsspielen auf ihre Kosten. An sieben Stationen galt es, einen Laufzettel abzuarbeiten. Entenangeln, Experimente, Erbsenzählen oder ein Buchstabenrätsel – die Aufgaben waren vielfältig.

Die Mitarbeiter des Krummen Hauses sind dermaßen zufrieden mit dem Fest, dass einer sechsten Auflage nichts im Wege stehe. Sabine Prescher betonte jedoch, dass ihr Team und sie ein solches Fest nicht im Alleingang auf die Beine stellen könnten. „So viele Vereine und Institutionen haben geholfen“, freute sich die dankbare Museumsleiterin. Auch der Kultur-Verantwortliche der Stadt Bützow, Michael Meiners, half bei der Organisation. Nur so sei es möglich, dass das Krumme Haus sich zu einem kulturellem Zentrum entwickelt habe. „Wir sind in der Lage, die Menschen zusammenzubringen.“ Prescher freute sich auch darüber, dass einige Menschen mit Migrationshintergrund das Fest besuchten. Auch das sei Teil einer erfolgreichen Integration. Beim Frühlingsfest des Krummen Hauses hatten Groß und Klein Spaß, unabhängig von ihrer Herkunft.

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