Diese Parkschild gilt nicht für den Kirchenplatz, sondern nur für die Parkplätze davor. Doch derzeit drückt die Stadt hier ein Auge zu.
Diese Parkschild gilt nicht für den Kirchenplatz, sondern nur für die Parkplätze davor. Doch derzeit drückt die Stadt hier ein Auge zu.

Die Stadt duldet die derzeitige Situation als eine Folge des Tornados

svz.de von
04. Dezember 2015, 18:54 Uhr

„Wie lange soll das noch so gehen?“, fragt Norbert Hinrichsen und meint damit das Parken auf dem Kirchenplatz. Der ist mittlerweile in einem desolaten Zustand. Natürlich sehe er ein, dass dort die Fahrzeuge der Bauleute stehen. Doch mittlerweile stellen dort alle möglichen Autofahrer, die irgend etwas in der Stadt zu erledigen haben, ihre Fahrzeuge ab.

Und in diesem Zusammenhang beunruhigt ihn auch die Tatsache, dass mancher Autofahrer zum Verlassen des Platzes den Gehweg neben dem Rathaus in Richtung Marktplatz nutzt. „Es ist erstaunlich, dass da noch nichts passiert ist, kein Fußgänger umgefahren wurde“, so der Stadtvertreter auf der jüngsten Bauausschusssitzung. Bürgermeister Christian Grüschow räumt ein, dass das keine schöne Situation sei. Doch die Bauarbeiten infolge des Tornados, sowohl am Rathaus als auch an der Kirche und in den anderen angrenzenden Straßen, lassen keine andere Lösung zu. So sei die Zufahrtstraße um die Kirche herum durch ein Baugerüst versperrt. Auch engen Baugerüste in anderen Straßen der Innenstadt den Platz nach wie vor ein.

„Manches ist nicht erlaubt, aber wir dulden es einfach, verhängen bewusst keine Geldbußen“, ergänzt Bauamtsleiterin Doris Zich. Die Situation werde sich entspannen, wenn die Gerüste gefallen, die Bauarbeiten beendet sein werden, so Grüschow. In Bezug auf den Weg neben dem Rathaus soll nach einer Lösung gesucht werden, die Durchfahrt dort zu verhindern.

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