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Bützower Zeitung

20. August 2017 | 09:45 Uhr

Bützow : Wieder treffsicher in den Korb

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Neuer Basketballkorb und Fußballtor für Jugendclub „Domizil“

Nino setzt zum Wurf an und – trifft. Der Korb zählt...

Große Freude im Bützower Jugendclub „Domizil“. Hier gibt’s jetzt wieder einen richtigen Basketballkorb, dazu ein Fußballtor. Am gestrigen Dienstag wurden beide Sportgeräte offiziell übergeben.

Rückblick: Der Tornado am 5. Mai 2015 traf auch den Jugendclub in der Gartenstraße. Leiterin Anke Dose: „Der Tornado fällte nicht nur zahlreiche Bäume auf unserem Gelände, er zerstörte auch unsere beiden Fußballtore und die Basketballanlage.“ Doch wie die Bützower insgesamt, steckten danach auch die Kinder und Jugendlichen den Kopf nicht in den Sand. „Wir berieten gemeinsam, was wir in dieser Situation unternehmen können. Denn alle, Jungs wie Mädchen, sind gerne draußen. Wir kamen überein, dass ein neues Fußballtor und ein Basketballkorb her müssen.“

Die Stadt, die Träger des Jugendclubs ist, stellte bei der Ostseesparkasse Rostock einen Fördermittelantrag für neue Spielgeräte. Und die ließ sich nicht lange bitten. Zur Übergabe am Dienstag erschien dann auch die Bützower Filialleiterin Sabine Preuß im Jugendclub. „Wir haben das Projekt sehr gerne unterstützt. Denn es ist wichtig, dass Kindern und Jugendlichen gute Freizeitmöglichkeiten geboten werden“, sagte Sabine Preuß.

Die Ostseesparkasse förderte das rund 2000 Euro teure Projekt mit etwa 1600 Euro. „Wir sind froh, dass wir eine solche Quelle, wie die Ostseesparkasse haben, die uns immer wieder bei Projekten unterstützt“, freute sich auch Bützows Hauptamtsleiter Frank Endjer.

Vor allem aber freuen sich natürlich die Nutzer der Anlage. Einer von ihnen ist Nino Kielmann aus Bützow. „Ich komme noch nicht so sehr lange in den Jugendclub. Aber es ist toll hier und die Angebote sind super. Es macht Spaß, hier Basketball und Fußball spielen zu können“, findet der 17-Jährige.

David Pusch ist Praktikant im Jugendklub, unterstützt Anke Dose und spielt aktiv Fußball in Rühn. David ist auch Nachwuchstrainer. „Als Fußballer finde ich es natürlich schön, dass jetzt hier wieder richtig gebolzt werden kann“, lacht David. Anke Dose ist begeistert, dass die neuen Geräte auch einen stabilen Eindruck machen. „Jetzt haben wir einen vernünftigen Basketballkorb aus Metall. Der geht nicht so schnell kaputt. Der alte Korb war nur ein Geflecht aus irgendwelchen Materialien.“

Fakt ist, dass die vielen Betätigungsmöglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen im Club nun weiter an Qualität gewonnen haben. Michael Meiners, Sachbearbeiter für Jugend, Sport und Kultur in der Stadt, sieht einen Grund dafür auch im Engagement der Leiterin. „Ich bin begeistert, wie sich der Jugendclub unter ihrer Leitung weiter entwickelt hat und alle gemeinsam Ideen umsetzen“, so Meiners.

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erstellt am 12.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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