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Bützower Zeitung

19. Oktober 2017 | 16:53 Uhr

Schwaan : Wieder einmal in der alten Heimat

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Sylva Tkotsch lebt seit zwei Jahren in Salzburg / Am Wochenende trafen Besucher die Künstlerin in ihrem Atelierhaus in Schwaan

von
erstellt am 01.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Vor zwei Jahren zog es Sylva Tkotsch nach Österreich. Sie heiratete und wohnt seit dem in Salzburg. Doch der Kontakt nach Schwaan ist nie abgerissen. Schließlich lebt hier ihre Familie und auch das Atelierhaus Schwaan in der Rudolf-Breitscheid-Straße 2, das sie im November 2014 eröffnete, gibt es immer noch. Am zurückliegenden Wochenende hatte es geöffnet und Besucher konnten mit der Künstlerin ins Gespräch kommen.

Beruflich habe sich für sie mit dem Umzug nach Salzburg nicht so viel verändert. „Ich übernehme Auftragsarbeiten, zum Beispiel bei Raumgestaltungen, fertige Gemälde und Grafiken an“, sagt Sylva Tkotsch. Natürlich lasse sich Salzburg nicht mit Schwaan vergleichen. Es ist eine Stadt mit viel Kunst und Kultur. „Gerade finden wieder die Salzburger Festspiele statt“, erzählt die gebürtige Rostockerin. Da treffe sich die Hautevolee, also viele Menschen, die Rang und Namen haben.

Das gesamte Umfeld in Salzburg sei für sie auch als Künstlerin natürlich inspirierend. Die vielen Museen und die Landschaft. Sie ist Malerin, Grafikerin und Bildhauerin. So sind im Atelierhaus in Schwaan auch Arbeiten der verschiedenen Kunstformen zu sehen.

„Das Leben ist bunt, fortwährend in Bewegung und setzt sich in der richtigen Balance zusammen“, sagt Sylva Tkotsch. Dem Betrachter im Atelierhaus fallen Installationen ins Auge. Auch in diesen Arbeiten spiegele sich das Thema Balance wieder, sagt die Wahl-Salzburgerin. „Es sind bewegliche Skulpturen.“ Diese besondere Kunstform nennt sie selbst „Sylvanetic“. Sie habe sich diese Marke schützen lassen.

Einige dieser Installationen habe sie zum Beispiel bei einer Ausstellung in der Nikolaikirche in ihrer Geburtsstadt Rostock gezeigt. Aber ein besonders großes Objekt, sechs mal sechs Meter groß, habe auch bei einer Exposition in der Landesrundfunkanstalt des ORF in Salzburg gestanden, erzählt Sylva Tkotsch.

Während das Leben in Salzburg vielschichtiger ist, genießt Sylva Tkotsch auch die Zeit, wenn sie in Schwaan ist. Sie sei zu ihrem Pferd gegangen und habe einen Ausritt gemacht. „Es hat sich ja eigentlich nichts verändert“, sagt Sylva Tkotsch. „Bis auf eines: Die vielen Windräder.“

Die Galerie im Atelierhaus hat immer am letzten Wochenende im Monat von 11 bis 14 Uhr geöffnet.

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