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Feuerwehr-Wettstreit : Wettkampffieber in Katelbogen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Kameraden Freiwilliger Feuerwehren des Amtes Bützow-Land messen sich in der Disziplin „Löschangriff nass“

Feuerwehreinsatz in Katelbogen: Doch ein Brandherd war nicht zu entdecken. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Amt Bützow-Land kamen am Sonnabend auf dem Sportplatz des Ortes zum Wettkampf zusammen. In der Disziplin „Löschangriff nass“ galt es, sich zeitlich gegenseitig zu unterbieten. Sieger bei den Erwachsenen wurde das gemeinsame Team der Feuerwehren aus Steinhagen und Neuendorf. Bei den Jugendwehren setzte sich die erste Mannschaft aus Bützow durch.

„Ich war so aufgeregt. Aber wir haben die Qualitzer in der ersten Runde geschlagen. Das ist so ein tolles Gefühl“, sagt die zehnjährige Emma Bittner. Das Feuerwehrmädchen trat mit ihren Kameraden der Jugendwehr Bützow 2 an.

Im Wettkampf hatten jeweils sieben Männer und Frauen einer Wehr nach dem Startschuss eine Distanz von 95 Metern (bei den Jugendlichen verkürzt) zu überwinden, den reibungslosen Wasserfluss durch die Schläuche zu ermöglichen, um schließlich mit dem Strahl auf einen Plastikball zu zielen. Zuvor hieß es, innerhalb von fünf Minuten das Material vorzubereiten. „Bei den Jugendwehren helfen die Maschinisten“, sagt Michael Wildermuth, 2. stellvertretender Amtswehrführer.

Wochen vorher bereiteten sich die Kameraden auf den Einsatz im Amtsausscheid vor. „Wir haben geübt, bis die Muskeln schmerzten“, sagt Patrick Stelley und lacht. Dem Baumgartener und seinen Kameraden komme es vor allem auf den Spaß an der Veranstaltung an. Amtswehrführer Ralf Ackerhans sieht es ähnlich: „Der Wettkampf ist eine Vorbereitung für den Kreisausscheid. Aber vor allem soll mit dieser Veranstaltung die Kameradschaft unter den Wehren gefördert werden. Die Männer und Frauen können Erfahrungen austauschen und neue Kameraden kennenlernen.“

Nichtsdestotrotz trieb der sportliche Ehrgeiz die Kameraden an, im Wettkampf ihr Bestes zu geben – so auch bei der Passiner Wehr. „Es kann immer besser sein, aber ich bin mit meinen Jungs zufrieden“, sagt Thomas Weiher, Wehrführer aus Passin. Die Kameraden brauchten in der ersten Runde rund 34 Sekunden für ihren Durchlauf. Im zweiten verbesserten sie diese Zeit noch auf 32,27 Sekunden und landeten damit auf Platz 7.

„In den Jahren zuvor lagen die schnellsten Wehren bei etwa 25 Sekunden, die langsamsten brauchten etwa eine Minute“, so Ackerhans.

Urkunden gab es für alle, Pokale für die besten drei Wehren. Die beiden Wanderpokal für die beste Zeit in der Summe beider Läufe gingen ebenfalls an die Kameraden aus Steinhagen und Neuendorf sowie die Jugendwehr aus Bützow .

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erstellt am 02.Mai.2016 | 05:00 Uhr

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