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Mühlengeez : Wenn der Minister richtig Gas gibt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die Mela hält auch in diesem Jahr wieder einige Überraschungen parat. Rinderzüchter geben mit ihren Startern eine gute Figur ab.

svz.de von
erstellt am 14.Sep.2014 | 18:12 Uhr

Es war wie in jedem Jahr die Qual der Wahl: Was schaue ich mir an, und wo schlendere ich vorbei? Auch Michael Meiners und Lebensgefährtin Stefanie Wedemeyer hatten sich am Sonnabend auf den Weg zur Mela gemacht. Doch schon vorher war klar, worauf sie den Fokus legen. „Ich interessiere mich besonders für die Bioprodukte und werde durch die Hallen mit den Nahrungsmitteln gehen“, sagte der Güstrower. Die Bützowerin interessiert sich vor allem für die Tiere. Und davon gab es an allen Tagen reichlich. Und so manch einer räumte auch Preise ab, wie die Mitglieder des Kreisrinderzucht- und Besamungsvereins Güstrow, die mit Tieren unter anderem aus Groß Grenz und einer Gastkuh aus Kühlungsborn angetreten waren. Johanna Schendel, Dominik Ulrich und die anderen Kollegen des Vereins schafften es auf den zweiten Rang. Mit vier Tieren aus dem Güstrower und Bützower Umland waren sie zum Wettbewerb der Milchrinder-Kollektionen der Kreisvereine angetreten. Nur knapp verpassten sie den Sieg, denn Preisrichter Ingo Schnoor sah keinen sehr großen Unterschied zwischen den Güstrowern und den Vertretern vom Verband Ostseeküste. „Mit Milchtyp und Rahmen wissen beide zu gefallen, den Sieg sollten sie untereinander ausmachen“, scherzte er und legte sich dann aber doch fest. Die Vertreter von der Insel Rügen kamen auf den dritten Rang.

Ganz ohne Preisverleihung ging es am Stand des Freizeit- und Familienparks Miniaturstadt Bützow zu: „Wir haben heute einen super Tag, ganz viele Besucher haben gezielt gefragt und sich nach unseren Angeboten erkundigt. Und das, obwohl wir Neulinge auf der Mela sind“, erzählt Annegret Walter vom Miniaturstadt-Verein.

Mit etwas mehr Umsatz hat hingegen Piotr Puszczewicz aus Bernitt gerechnet. Er hatte Spezialitäten aus seiner Heimat Polen im Angebot. „Aber die Menschen sind wohl eher auf Probieren aus. Doch Spaß macht es trotzdem“, erklärt der junge Mann aus Bernitt. Mit den größten Spaß hatte wohl auch der Landwirtschaftsminister Till Backhaus, besonders als er auf dem historischen Traktor des Zeppeliner Landwirts Poppe Gehrken Gas geben konnte.

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