zur Navigation springen

Bützow : Wehrführer braucht Stellvertreter

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Derzeitiger Amtsinhaber erhielt bei der ersten Wahlrunde keine Zwei-Drittel-Mehrheit

Die Freiwillige Feuerwehr „Fritz Reuter“ Bützow sucht einen stellvertretenden Wehrführer. Nach einem ersten Wahlvorgang konnte kein Stellvertreter für Wehrführer Holger Gadinger bestimmt werden. „Wehrführer und stellvertretender Wehrführer werden immer für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt“, erklärt Gadinger. Weil diese sechs Jahre für Christoph Herbst nun vorüber sind, war eine Neuausschreibung nötig – ein völlig normaler Vorgang, der sich im Turnus immer wieder wiederholt.

Bei der Ausschreibung durch Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) stellte sich der bisherige Stellvertreter als einziger Kandidat der Wahl. Dann jedoch die Überraschung: Er erreichte nicht die nötige Mehrheit von zwei Dritteln, die Voraussetzung sind.

Die Konsequenz: „Es wird jetzt neu ausgeschrieben“, erklärt Holger Gadinger. Bei der jüngsten Stadtvertretersitzung hatte die Ernennung bereits in der Tagesordnung gestanden, der Punkt musste zu Beginn abgesetzt werden.

Am 16. September wird in einer Mitgliederversammlung erneut gewählt. Dann nicht nur der stellvertretende Wehrführer, sondern auch jeweils ein Gruppenführer 1. Gruppe und Reserve. Dafür können Wahlvorschläge im Bützower Rathaus eingereicht werden. Doch nicht jeder darf Vorschläge einreichen oder sich zur Wahl stellen. Nur Mitglieder können einen anderen Kameraden empfehlen. Und der Kandidat muss einige Anforderungen erfüllen, beispielsweise mindestens vier Jahre aktiver Feuerwehrkamerad sein. „Wer das machen möchte, hat eine ganze Menge Lehrgänge vor sich“, so Wehrführer Holger Gadinger.

Bis zur Wahl bleibt der bisherige Stellvertreter Christoph Herbst im Amt. Zu seinen Aufgaben gehören neben der Vertretungsfunktion unter anderem die Ausbildungsorganisation sowie die Leitung des Atemschutz.


Immer auf Nachwuchssuche


„Wir sind derzeit noch über 60 aktive Kameraden“, so Gadinger. Doch auch, wenn die Wehr derzeit gut aufgestellt sei, werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren einige Kameraden aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausscheiden. „Es kommt ein Teil aus der Jugendwehr nach“, fügt er an. Um die entstehende Lücke gänzlich zu kompensieren, werde das jedoch nicht reichen. „Das geht allen Wehren so“, meint Gadinger. Deshalb ist die Bützower Wehr immer auf Nachwuchssuche. Auch Quereinsteiger sind willkommen, sagt Gadinger.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen