Dreetz : Wechsel an der Spitze der Dreetzer Feuerwehr

Sie haben ihre Funktionen getauscht: Der bisherige Stellvertreter Matthias Dietze (r.) ist jetzt der Chef der Dreetzer Feuerwehr. Sein Vorgänger Thomas Burmeister ist nun der zweite Mann an der Vereinsspitze.
Foto:
Sie haben ihre Funktionen getauscht: Der bisherige Stellvertreter Matthias Dietze (r.) ist jetzt der Chef der Dreetzer Feuerwehr. Sein Vorgänger Thomas Burmeister ist nun der zweite Mann an der Vereinsspitze.

Matthias Dietze und Thomas Burmeister tauschen ihre Funktionen / Neues Einsatzfahrzeug im Gespräch

von
07. März 2016, 05:00 Uhr

Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Dreetz. Auf der Gemeindevertretersitzung am Freitagabend wurde Matthias Dietze zum Wehrführer ernannt, Thomas Burmeister ist sein Stellvertreter. Damit bestätigten die Gemeindevertreter die Wahl der Kameraden, die auf ihrer Jahreshauptversammlung dies so beschlossen hatten.

Dabei sind Dietze und Burmeister nicht neu in diesen Funktionen. Doch es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Führungswechsel. Denn 24 Jahre lang war Thomas Burmeister der Dreetzer Wehrführer. Matthias Dietze war sein Stellvertreter. „Jetzt soll mal der Jüngere ran, der kennt sich auch mehr mit der Computertechnik aus“, erklärt der 52-jährige Burmeister seinen Entschluss. Seit 30 Jahren ist er in der Wehr. Auch der 39-jährige neue Feuerwehrchef trägt schon 22 Jahre die blaue Uniform, ist also auch kein Neuling mehr. Insgesamt stehen sie einer kleinen Mannschaft vor. „Wir sind neun aktive Mitglieder, haben gerade zwei neue aufgenommen“, erzählt Dietze.

Im vergangenen Jahr verzeichneten die Kameraden sieben Einsätze. „Es waren alles technische Hilfeleistungen, zumeist mussten Bäume von der Straße geholt werden“, erklärt Burmeister. Das sie wichtig, damit Straßen und im Ernstfall auch Rettungswege frei sind. Zudem packten die Dreetzer Feuerwehrleute an einem Tag auch beim Beseitigen der Tornadoschäden in Bützow mit an.

Immer am ersten Mittwoch im Monat treffen sich die Kameraden zur Ausbildung. Und das soll auch künftig so bleiben. Dafür möchten auch die Gemeindevertreter ihren Anteil leisten. Sie sind sich einig, dass die Wehr ein neues Einsatzfahrzeug braucht. Das derzeitige Gefährt ist 43 Jahre alt.

„Wir orientieren uns an dem Fahrzeug, das die Feuerwehr von Moisall bekommen hat“, sagt Bürgermeister Gunter Brietzke. Es seien schon verschiedene Angebote eingeholt worden. Der Vorteil: Ein Großteil der Technik, die sich im alten Fahrzeug befindet, wie zum Beispiel die Funktechnik, könne weiterverwendet werden. Dennoch werde ein neues Fahrzeug zwischen 75 000 bis 88 000 Euro kosten. „Wenn ein viertes Angebot vorliegt, müssen wir uns über die Finanzierung unterhalten“, sagt Brietzke. Mit der Verwaltung solle ein Fördermittelantrag vorbereitet werden, über den die Gemeindevertreter dann entscheiden müssen. Da schon jetzt feststehe, dass Dreetz für die Wehr in diesem Jahr keine Fördermitteln mehr bekommt, soll das im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. „Bis dahin muss das alte Fahrzeug noch fleißig gepflegt werden“, sagt der Bürgermeister.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen