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Badesaison in der Region Bützow : Wasserratten können ohne Sorgen baden

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Acht Kontrolleure untersuchen die Gewässer im Landkreis Rostock

svz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Wenn die Temperaturen steigen, sehnen sich viele nach einer Erfrischung. Im Landkreis Rostock locken in der kommenden Saison wieder viele Badestellen zum Schwimmen, Planschen oder einfach nur Abkühlen.

Auch in diesem Jahr wird die Qualität der Gewässer wieder regelmäßig überprüft. „Die Saison beginnt am 20. Mai. Bis Oktober werden die Badestellen alle vier Wochen kontrolliert“, sagt Kay-Uwe Neumann vom Landkreis Rostock.


Qualität der Badestellen ist ausgezeichnet


Dafür seien insgesamt acht Mitarbeiter vom Gesundheitsamt des Landkreises Rostock unterwegs – jeweils vier im südlichen und die anderen im nördlichen Bereich. Die Kontrolleure entnehmen Wasserproben und geben diese ins Labor. Dort wird das Wasser auf Spuren von Fäkalien und Bakterien untersucht und der ph-Wert bestimmt. „Es wird vor allem ermittelt, wie hoch die Algenbelastung im Gewässer ist“, sagt Neumann. Die Werte können wetterbedingt schwanken. „Bei Regen und starkem Wind verschwinden die Algen auch wieder schnell.“

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind bereits seit Anfang Mai im Landkreis unterwegs, um zum Saisonstart Auskunft über die Qualität der Gewässer geben zu können. Es dauere seine Zeit, bis alle Daten zusammen sind, so Neumann. Auskünfte zum Bakteriengehalt und den ph-Werte sowie weitere Angaben zu Seen und Flüssen wie Temperatur und Sichttiefe finden Interessierte seit heute auf einer digitalen Landkarte für Badegewässer im Internet. Dort können die jeweiligen Plätze im Landkreis aufgerufen werden. Interessierte können auf der Seite auch erfahren, ob das Gewässer zum Schwimmen geeignet ist oder nicht. Mit dabei sind unter anderem der Rühner See in Bützow und der Große Peetscher See in Peetsch. „Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass die Qualität bei allen Badestellen gut ist, die meisten sogar ausgezeichnet sind“, sagt Neumann. Badeverbote werden deshalb nicht ausgesprochen.

Doch nicht nur das Wasser, sondern die komplette Badestelle wird von den Kontrolleuren begutachtet. „Wie ist der Zugang zum See gestaltet, vor allem in Sachen Barrierefreiheit, liegt viel Müll herum, wie stark hat sich das Schilf ausgebreitet und so weiter“, berichtet Neumann.

Wer bedenkenlos ins kühle Nass springen möchte, kann sich nun auf der digitalen Landkarte vergewissern.

Karte: www.badewasser-mv.de

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