Natur- und Umweltpark Güstrow : Wasser und Wiese spielerisch erleben

Paul Luke (M.) sowie Tobias und Paula Quade probierten gleich den neuen Wasserspielplatz an den „WiesenWelten“ aus.  Foto:Christian Menzel
Paul Luke (M.) sowie Tobias und Paula Quade probierten gleich den neuen Wasserspielplatz an den „WiesenWelten“ aus. Foto:Christian Menzel

Der heftige Regen der vergangenen Tage hätte die Termine fast ins Wanken gebracht. Doch nach einer Sonderschicht konnte der neue Wasserspielplatz im Nup doch noch pünktlich zum Landes-Zootag eingeweiht werden.

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03. September 2012, 09:27 Uhr

Güstrow | Der heftige Regen der vergangenen Tage hätte die Termine fast ins Wanken gebracht. Doch nach einer Sonderschicht konnte der neue Wasserspielplatz am Agendazentrum "WiesenWelten" im Natur- und Umweltpark (Nup) doch noch pünktlich am Sonnabend zum Landes-Zootag eingeweiht werden.

Wasserspielplatz am Agendazentrum

"Damit haben wir einen neuen Anziehungspunkt geschaffen, der diesen Bereich weiter aufwertet und genau hierher passt. Denn unsere Wiesen sind Feuchtwiesen, die vom Wasser leben, und dieser Spielplatz soll das symbolisieren", freute sich Nup-Geschäftsführer Klaus Tuscher. Seine Dankesworte galten dem Mercedes-Autohaus Brinkmann-Bleimann, das die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt hatte, und den Güstrower Werkstätten, die es übernommen hatten, die aus Eichen- und Robinienholz bestehende Anlage zu fertigen. "Sieben Menschen mit Handicap haben ungefähr einen Monat an dem Wasserspielplatz gearbeitet, haben Wasserrinnen, Wasserräder, kleine Schiffe und sogar einen Wasserraddampfer gebaut", berichtete Robert Sorge, Gruppenleiter in der Tischlerei der Güstrower Werkstätten, stolz.

Wasser wird auf dem Spielplatz in ein Rinnensystem befördert, gelangt über Räder und Schöpfwerk in ein Überlaufbecken und verzweigt sich dann . Auf der einen Seite können die Kinder mit kleinen Booten Wettfahrten veranstalten, auf der anderen Seite wird das Wasser zu einem Matschtisch geführt. "Vielleicht werden hier noch kleine Schätze versteckt und so eine Goldgräberstation eingerichtet", vermutete Robert Sorge. "Kleine Eimer und Gießkannen regen zum Spielen an und schaffen eine intensive Beziehung zu Wasser und Wiese", erläuterte Tuscher die mit dem Projekt verbundenen Überlegungen. k

Mit Kanu und Fahrrad auf Erlebnistour

Mit Robert Sorge besprach der Geschäftsführer gleich die nächste Aufgabe der Güstrower Werkstätten. Diese hatten bereits beim Bau des Zwergenmaus-Netzes, des "WiesenWelten"-Aufstellers und der Bollerstation geholfen. Nun müssten die Bollerwagen dringend überholt bzw. neu gebaut werden. "Wir suchen noch jemanden, der uns bei der Finanzierung hilft", hofft Tuscher auf Unterstützung.

Zum zweiten Landes-Zootag hatten die Nup-Mitarbeiter wieder zahlreiche Aktionen vorbereitet. So konnten die verschiedenen "Welten" erkundet werden. Mit dem Kanu, dem Fahrrad oder dem Safaribus ging es beispielsweise auf Erlebnistour durch den Park. Bei den Fütterungen im Damwild- und Wildschweingehege sowie in der Raubtier-WG konnten die "TierWelten", bei Tauchaktionen im Aquatunnel die "WasserWelten" oder in der Umweltbibliothek die "BücherWelten" erkundet werden. Genutzt wurde das Angebot mit freiem Eintritt für Kinder vorwiegend von Familien.

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