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Bützower Zeitung

18. August 2017 | 16:39 Uhr

Schwaan : Warnow-Brücke ab 12. Mai dicht

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Nun wird’s ernst: In gut zwei Wochen erfolgt für sieben Wochen Vollsperrung der Brücke in Schwaan / Schule und Feuerwehr bereit

Schwaan Nun wird es ernst: Was lange diskutiert wurde und kritische Geister zu verhindern suchten, wird in gut zwei Wochen Realität: Ab Montag,  12. Mai, 8 Uhr, bis voraussichtlich 30. Juni 2014 wird die Warnow-Querung in Schwaan voll gesperrt. So teilte es Bürgermeister Mathias Schauer mit. „Nach Informationen des Straßenbauamtes Güstrow ist dies aus bautechnischen Gründen  notwendig und nicht zu vermeiden“, betont  das Stadtoberhaupt. Ein großer Kran werde ab Mitte Mai die Durchfahrt in alle Richtungen behindern. „Fußgänger und Fahrradfahrer können aber jederzeit die Warnow überqueren. Zuerst über die alte Brücke, später dann über die 2,5 Meter breite Fußgängerbrücke“, so Schauer. Schon jetzt sei aber klar, dass das Befahren der Loxstedter Straße, des Weges an der Bullenwiese und der August-Bebel-Straße nur sehr eingeschränkt möglich sein werde.

Parkgenehmigungen in der Nähe der Brücke werde es nur in Einzelfällen für Medizinischen Dienste, Behindertenfahrten und den Schulbusverkehr geben, betont  Schauer. Auch  für die Schulbusse aus der östlichen Richtung ist an der Brücke Schluss. Von der Brücke aus müssen die Kinder die sieben Wochen lang zu Fuß weiter gehen. Doch Schulleiter Hans-Ulrich Pabusch sieht darin kein Problem. „Schwaan ist nicht New York. Die 500 Meter von der Brücke bis zur Schule sind doch zu schaffen“, meint er. Und kündigt an: „Wir werden Kollegen an die Brücke stellen, die die kleineren Kinder in Empfang nehmen und mit ihnen gemeinsam zur Schule gehen. Für den Rückweg, der ja zu unterschiedlichen Zeiten erfolgt, müssen wir uns noch was einfallen lassen“, so Pabusch. Bereits die Weichen für die Zeit der Sperrung gestellt hat mit Hilfe der Stadt auch die Freiwillige Feuerwehr Schwaan. Sie will   ihre Kräfte aufsplitten und auf beiden Seiten der Warnow in etwa gleich verteilen. „Etwa die Hälfte der Kameraden wohnt auf der einen, die andere Hälfte auf der anderen Seite“, das passe also, so Wehrführer Maik Baun.  Auch die Technik werde aufgeteilt. Was nicht doppelt vorhanden ist, wird durch die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises vorübergehend aufgestockt. „Die Stadt hat dafür auf der östlichen Warnow-Seite eine Halle angemietet, die uns ab 1. Mai    zur Verfügung steht. Darin werden zwei Fahrzeuge und die Technik untergebracht“, so Baun.

 

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erstellt am 23.Apr.2014 | 16:41 Uhr

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