Feuerwehrwettkampf in Bröbberow : Wanderpokal geht nach Vorbeck

Der „Kletterwald“ war ein besonderer Höhepunkt beim Hindernislauf. Ob Groß oder Klein, das war gar nicht so einfach.
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Der „Kletterwald“ war ein besonderer Höhepunkt beim Hindernislauf. Ob Groß oder Klein, das war gar nicht so einfach.

Feuerwehren der Schwaaner Amtsgemeinde traten beim Amtsausscheid in den sportlichen Wettstreit

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14. Mai 2017, 20:45 Uhr

Es war ein Höhepunkt für die Feuerwehrmänner und -frauen aus dem Amt Schwaan – die Wehren kamen in Bröbberow zusammen, um sich im Amtsausscheid miteinander zu messen. Ein Hindernislauf, Erste Hilfe sowie die Königsdisziplin Löschangriff nass mussten absolviert werden. Und das natürlich möglichst schnell, denn die Stoppuhr lief unerbittlich mit. Bei den aktiven Kameraden gewannen die Ausrichter der Freiwilligen Feuerwehr Bröbberow/Groß Grenz, bei der Jugend setzte sich die Freiwillige Feuerwehr Schwaan durch.

Anders als in den Jahren zuvor war nicht allein der Löschangriff nass die entscheidende Disziplin. „Wir wollten den Wettkampf anspruchsvoller gestalten“, sagt Amtswehrführer Thomas Kulow-Krehl. Und so flossen auch der Hindernislauf und die Erste Hilfe mit in die Wertung ein. Alle Zeiten wurden addiert und der Sieger ermittelt. So konnten die Wehren beispielsweise eine durchwachsene Leistung im Löschangriff durch theoretisches und praktisches Wissen bei der Ersten Hilfe ausgleichen – oder eben eine gute Leistung im Löschangriff nass durch mäßige im Hindernislauf wieder vermasseln.

So erging es der Freiwilligen Feuerwehr Vorbeck/Kambs. Mit 32,9 Sekunden waren die Kameraden beim Löschangriff am erfolgreichsten, doch in der Disziplin Erste Hilfe büßten sie an Zeit ein. Dennoch: Der neue Wanderpokal, gestiftet von Schornsteinfegermeister Michael Schmidt, gehört ihnen, da sie die Königsdisziplin am besten gemeistert haben.

Ähnlich erging es bei der Jugend der Gastmannschaft aus Ziesendorf. Denn die Nachwuchs-Kameraden waren im Löschangriff nass mit 35,3 Sekunden um einiges schneller als die Schwaaner (40,9 Sekunden). Doch die Schwaaner haben in den beiden anderen Disziplinen wieder aufgeholt.

Trotz der Änderung im Ablauf waren alle teilnehmenden Feuerwehren sehr zufrieden. „Das kam sehr gut an“, sagt Thomas Kulow-Krehl. Schade sei es allerdings gewesen, dass die Freiwillige Feuerwehr Wiendorf nicht am Amtsausscheid teilnahm. Aufgrund von Personalmangel hatten die Kameraden sich abgemeldet.

Der Amtswehrführer schwärmte vom Ausscheid. „Ein Dank an die Freiwillige Feuerwehr Bröbberow/Groß Grenz, die den Amtsausscheid hervorragend ausgestattet und durchgeführt hat. Es wurde echt gute Arbeit geleistet.“ Auch die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins bekamen ein Extralob, da sie bei der Versorgung keine Wünsche offen ließen. „Erstklassig“, freute sich Kulow-Krehl, „es hat allen sehr viel Spaß gemacht“.

Dies traf nicht nur auf die Versorgung zu, sondern auch auf die Disziplinen. Den Hindernisparcours haben sich nämlich beispielsweise die Bröbberower/Groß Grenzer ausgedacht.

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