Bützow : Walddorf bekommt grünes Licht

Vereinschefin Birgit Czarschka vor der Fläche, auf der das Walddorf entstehen soll. Bereits im vergangenen Jahr wurden diese Holzpfähle vorbereitet. Nun sollen sie endlich verbaut werden.
1 von 2
Vereinschefin Birgit Czarschka vor der Fläche, auf der das Walddorf entstehen soll. Bereits im vergangenen Jahr wurden diese Holzpfähle vorbereitet. Nun sollen sie endlich verbaut werden.

Baugenehmigung für neues Projekt des Miniaturstadtvereins liegt jetzt vor. Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen

von
24. September 2015, 17:26 Uhr

Nach mehr als drei Jahren will der Miniaturstadtverein endlich ein Projekt beenden, das schon längst zu den Akten gelegt sein sollte. „Zum Kindertags-fest am 5. Juni 2016 möchten wir endlich durch unser Walddorf gehen“, sagt Vereinschefin Birgit Czarschka. Nach mehr als zwei Jahren liegt nun endlich die Baugenehmigung des Landkreises auf dem Tisch.

Rückblende: Beim Neujahrsempfang im Januar 2013 konnten die Besucher erstmalig das Modell vom Walddorf bestaunen. Die Idee: Auf Pfählen werden in zwei Metern Höhe fünf Schlafhäuser gesetzt. Die sind 2,20 Meter mal 1,80 Meter groß. Darin eingebaut sind vier Liegen 1,80 Meter mal 60 Zentimeter, die an der Wand hochgeklappt werden. Dazu gehört ein Tisch, ebenfalls klappbar. Es ist wie beim Zelten. Platz für vier Personen auf kleinstem Raum. Hinzu kommt ein etwas größeres Haus in drei Metern Höhe, für die Erzieher. Alle Häuser sind mit Holzstegen verbunden. Das Areal darunter bleibt so, wie es die Natur geschaffen hat. Dort entsteht unter anderem ein Dorfplatz mit Feuerstelle. Das neue Angebot richtet sich  an Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen, ebenso an Familien. Damit will der Förderverein die Attraktivität der Miniaturstadt weiter erhöhen.

Der Verein hatte bereits eine Anschubfinanzierung von 10 000 Euro  aus dem Programm „Kleinteilige Maßnahmen“ erhalten. So entstanden in der Werkstatt der Miniaturstadt  bereits  die Häuser.  „Auch das Holz, die Pfähle liegen ja schon seit vergangenem Jahr bereit“, sagt Birgit Czarschka.

Mit viel Eigeninitiative und fachlicher HilfeMit der Baugenehmigung können die Vereinsmitglieder nun endlich Nägel mit Köpfen machen. „In der kommenden Woche werden wir uns mit dem Architekten zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht, welche Auflagen wir noch beachten müssen. Und dann wollen wir noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen.“ Zumal auch die Zeit drängt. Von der Ospa-Stiftung habe es ebenfalls einen Zuschuss für dieses Projekt gegeben. Doch das Geld ist nicht nur zweckgebunden, sondern muss auch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgerufen werden. Deshalb drängen die Vereinsmitglieder darauf, nun endlich durchstarten zu können. Neben den Fördermitteln wird vor allem viel eigenes Potenzial in die Waagschale geworfen. „Mitglieder und Freunde des Vereins sind in vielen Berufen Zuhause“, sagt Birgit Czarschka.  Hinzu käme die Unterstützung von Fachfirmen, auch solcher, die dem Förderverein „gut gesonnen“ seien.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen