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Bützower Zeitung

20. November 2017 | 20:12 Uhr

Passin : Wachsende Einsatzbereitschaft

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Rechenschaftsbericht 2016: Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Passin nehmen immer häufiger an Lehrgängen und Diensten teil

svz.de von
erstellt am 03.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Die Passiner können sich sicherer denn je fühlen. Zumindest was den Schutz durch die Feuerwehr angeht. Denn wie auf der jüngst gehaltenen Jahreshauptversammlung der freiwilligen Ortswehr bekannt wurde, nehmen die Kameraden immer häufiger an Fortbildungen und Diensten teil. „Die Dienstbeteiligung im Jahr 2016 lag bei 74 Prozent“, erklärte Wehrführer Thomas Weiher. Eine Steigerung um sieben Prozent im Vergleich zu 2015, sogar um zwölf Prozent mit Blick auf 2014. „Ich denke, darauf können alle Kameraden, Angehörigen und Passiner stolz sein.“ Mit Stolz ist es nicht getan – für die verbesserte Einsatzbereitschaft wurden nämlich prompt zehn neue Paare Schutzstiefel angeschafft.

Per 31. Dezember kann die Freiwillige Feuerwehr Passin auf 20 aktive Kameraden mit einem durchschnittlichen Alter von 37 Jahren bauen. Davon sind sechs Kameraden Atemschutzgeräteträger. Hinzu kommen zehn Passive sowie Mitglieder der Ehrenabteilung.

Die Passiner mussten in 2016 viermal ausrücken, davon zu einem Brand und drei Hilfeleistungen. Kurios: Im Oktober wurden die Blauröcke nach Selow gerufen. Ein 160 Kilogramm schwerer Mann war gestürzt. Mit einem Tragetuch musste er in einen Krankenwagen gehoben werden. Der Notarzt hatte das alleine nicht geschafft. Auch das zählt zu den Aufgaben eines Feuerwehrmannes.

Stolz können die Passiner auch auf ihre Leistungen bei verschiedenen Wettkämpfen sein. Im Vergleich mit 14 Wehren des Amtes Bützow-Land landeten sie im Löschangriff Nass auf Rang sieben. Erstmals nahm die Ortswehr in Schwerin am Wettkampf Löschangriff Nass bei Nacht teil – „unter erschwerten Bedingungen im Flutlicht“, so Thomas Weiher. Unter 13 Wehren aus ganz Mecklenburg-Vorpommern wurden die Passiner Siebter, womit sie sehr zufrieden waren. „Nur durch ständiges Üben kommen die guten Platzierungen“, so der Wehrführer.

Einen besonderen Dank erhielten die Kameraden Martin Berft und Enrico Kleinow, da sie eine außergewöhnliche Einsatzbereitschaft für den Feuerwehr-Sport an den Tag legten. Teilweise besorgten sie sich nämlich Ausrüstung und Kleidung auf eigene Kosten, was Thomas Weiher würdigte.

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