Bützow/Schwaan : Vorsicht Schulanfänger!

Hier sollten Autofahrer besonders vorsichtig fahren: Volker Höhlein, Leiter des Polizeireviers Bützow, brachte gestern mit Maik Zenker das gelbe Banner an der Grundschule am Schlossplatz an.
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Hier sollten Autofahrer besonders vorsichtig fahren: Volker Höhlein, Leiter des Polizeireviers Bützow, brachte gestern mit Maik Zenker das gelbe Banner an der Grundschule am Schlossplatz an.

Gelbe Banner mahnen Autofahrer zur Vorsicht und Rücksichtnahme

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29. August 2016, 21:00 Uhr

Gelbe Banner wecken die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer. „Brems dich! Schule hat begonnen“, heißt es darauf. Die Aktion der Verkehrswacht Güstrow wird von der Polizei unterstützt.

Gestern brachten Volker Höhlein, Leiter des Polizeireviers Bützow, und Polizeikommissaranwärter Maik Zenker das Banner vor der Grundschule am Schlossplatz an. „Eine Woche vor dem Schulstart am 5. September wollen wir die Autofahrer daran erinnern, dass Kinder im Straßenverkehr nicht immer berechenbar sind und deshalb besondere Vorsicht geboten ist“, erklärte Carola Johannsen, Präventionsberaterin der Polizeiinspektion Güstrow. Ganz besonders denkt sie dabei an die Erstklässler, für die der Beginn eines neuen Lebensabschnittes ohnehin schon sehr aufregend ist. Allein an den Grundschulen in Bützow und Schwaan werden 114 Mädchen und Jungen eingeschult. Weitere Abc-Schützen starten an den Freien Schulen in der Bützower Pfaffenstraße und in Bröbberow sowie in der Regionalen Schule Bernitt und in der Grundschule Warnow. Im gesamten Landkreis sind es 1796 Kinder.

„Ganz, ganz viel Achtsamkeit, stete Bremsbereitschaft und viel Geduld“, wünscht sich Carola Johannsen von den Fahrzeugführern. Sie mögen es den Kindern nachsehen, dass sie sich nicht immer sicher und richtig im Straßenverkehr verhalten.

„Wir werden wie in den vergangenen Jahren vor allem in den ersten 14 Tagen verstärkt die Schulwege im Blick haben“, kündigt Volker Höhlein an. Das treffe vor allem auf die Städte wie Bützow, Schwaan und Laage zu. „Das gehört einfach zur Präventionsarbeit dazu“, erklärt der Revierleiter.

Doch die Polizei macht in dieser Hinsicht noch viel mehr. „Zwischen Mai und Juli sind wir viel in Vorschulgruppen“, berichtet Carola Johannsen. Dabei bemerke man immer wieder, dass die Kinder sehr unterschiedlich vorbereitet sind. Einige wüssten sich im Straßenverkehr zu verhalten, andere weniger, hat die Polizeioberkommissarin ausgemacht. „Wir vermitteln zuerst die Theorie zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr und schließen einen Praxisteil an. Da müssen die Kinder dann allein entscheiden, wann sie über die Straße gehen“, erzählt Carola Johannsen. Auch für Grundschulklassen bieten die Präventionsbeamten ihre Hilfe bei Verkehrsprojekten an, um Wissen aufzufrischen und zu erweitern.

Den Eltern möchte die Präventionsberaterin mit auf den Weg geben, dass sie ein gutes Vorbild im Straßenverkehr sein und einige Male gemeinsam mit dem Kind den Schulweg gehen und auf Gefahren – zum Beispiel Ein- und Ausfahrten – aufmerksam machten sollten. Auch rechts und links sowie das bewusste Schauen an der Straße sei Übungssache. Und: Eltern sollten für ihre Kinder den sichersten Schulweg auswählen, auch wenn es vielleicht einen kürzeren gibt. Eltern sollten ihr Kind erst allein losschicken, wenn sie überzeugt sind, dass es sich richtig verhält, betont Carola Johannsen. Bei Dunkelheit und Regen sei auf eine helle Kleidung mit reflektierenden Elementen und Ranzen mit Reflektionsstreifen zu achten.

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