Benitz : Vor der Bescherung noch zu den Kälbchen

Ein Leben für die Tiere: Angelika Prädel ist seit 40 Jahren in der Landwirtschaft tätig.
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Ein Leben für die Tiere: Angelika Prädel ist seit 40 Jahren in der Landwirtschaft tätig.

Seit 40 Jahren arbeitet Angelika Prädel in der Landwirtschaft / Sie kümmert sich im Agrarbetrieb Groß Grenz um den Rindernachwuchs

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23. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Zwischen Frühstück, Mittag und Bescherung am Abend wird Angelika Prädel auch morgen wieder im Kälberstall in Benitz anzutreffen sein. Seit 40 Jahren arbeitet sie nun schon in der Landwirtschaft, kümmert sich um den Nachwuchs in den Ställen des Agrarbetriebes Groß Grenz.

Der zählt rund 1600 Rinder, darunter rund 450 Milchkühe sowie 6300 Schweine, davon rund 400 Sauen und 3000 Mastschweine in seinem Bestand. Und all diese Tiere fragen nicht nach Weihnachten oder Neujahr. „Wir sind ja nicht alleine. Auch Polizisten, Altenpflegerinnen oder Krankenschwestern müssen Weihnachten arbeiten“, sagt Geschäftsführer Rainer Tschirner und weiter: „Bei uns wird rund um die Uhr gearbeitet, schließlich geht es um das Tierwohl“. Dreimal am Tag werden die Kühe gemolken, und das an 365 Tagen im Jahr. Und natürlich müsse auch gefüttert werden. Auch wenn Kälbchen zur Welt kommen, müssen diese ebenfalls versorgt werden. Rund 550 sind es jedes Jahr, erzählt der Geschäftsführer. „Zurzeit sind es 160 Kälber, gerade heute ist wieder eins geboren“, sagt Angelika Prädel. Sie freut sich natürlich auch auf das Weihnachtsfest, wenn sich Kinder und Enkelkinder am Weihnachtsbaum versammeln.

Und auch bei ihrem Chef gibt es weihnachtliche Traditionen. „Vor der Bescherung geht es mit den Enkelkindern noch einmal in den Stall“, sagt Rainer Tschirner. Das kenne er selbst noch aus Kindertagen, schließlich waren auch Vater und Großvater Bauern. Die 35 Mitarbeiter hätten bereits in den zurückliegenden Tagen kleine Geschenke bekommen und es gab Weihnachtsfeiern.

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