Bützow : Von der Warnow an die russische Grenze

Von Bützow nach Sillamäe reist heute eine Delegation.   Grafik: google maps
Von Bützow nach Sillamäe reist heute eine Delegation. Grafik: google maps

Eine Delegation reist am Donnerstag in die Partnerstadt Sillamäe nach Estland

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21. Juni 2017, 16:38 Uhr

Eine siebenköpfige Delegation, darunter Bürgermeister Christian Grüschow, Stadtvertreter, Berufene Bürger und Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins, reist nach Sillamäe in Estland – Bützows Partnerstadt. Die Reise erfolgt auf Einladung der Bürgermeisterin in Sillamäe. Heute geht es mit dem Flugzeug von Berlin nach Tallin und von dort mit dem Bus in das 180 Kilometer entfernte Sillamäe. Die Partnerstadt wird nämlich 70 Jahre alt.

Interessant: Auf Landkarten verschwiegen und für Fremde gesperrt – Die estnische Stadt Sillamäe existierte lange nicht. Zumindest nicht offiziell. Denn der Ostseeort war ein Zentrum der sowjetischen Atomindustrie und damit streng geheim.

Die Bützower Delegation erwartet in Estland ein umfassendes Programm. Heute, nach geschätzter Ankunft gegen 12 Uhr, wird die Hauptstadt Tallinn besichtigt. Spät am Abend werden dann die Hotelzimmer bezogen.

Am Freitag geht es nach Narva, wo die Festung besichtigt wird und bei einem Spaziergang entlang des Flusses Narova Gespräche geführt werden. Anschließend geht es in den Kurort Ust-Narva, wo das „Siegesfest“ stattfindet. Am Nachmittag, nach der Rückkehr in Sillamäe, wird das dortige Kulturzentrum besichtigt. Abends steht das Fest „Janows Nacht“ bei einem Feuer im Park am Meer an, wo es ein Kulturprogramm geben wird.

Nach ein wenig Freizeit wird die Bützower Delegation am Sonnabend gegen 10.30 Uhr von Sillamäes Bürgermeisterin und anderen Mitgliedern der Stadtregierung empfangen. Später werden ein Sportklub unter die Lupe genommen und einem Straßenfestzug beigewohnt, ehe die „Tage der Stadt“ eröffnet werden. Dabei werden auch die Bützower Grußworte entrichten. Während der Feier wird es zahlreiche Konzerte geben.

Am Sonntag werden die Bützower wieder in der Warnowstadt ankommen – und sicherlich viele Eindrücke aus Estland mitbringen.

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