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Bützower Zeitung

24. Oktober 2017 | 07:54 Uhr

Bützow : „Von alleine kommt nichts“

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Brigitte und Horst Büttner genießen die Arbeit in ihrem Garten in der Anlage „Seeblick“

von
erstellt am 16.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Die Beine unter den (Garten)-Tisch legen, das mag Horst Büttner gerne, es darf nur nicht allzu lange sein. Denn viel lieber ist er in seinem Kleingarten unterwegs, in dem es eigentlich immer etwas zu tun gibt.

Seit neun Jahren besitzen Horst Büttner und Ehefrau Brigitte den Garten (400 Quadratmeter) in der Anlage „Seeblick“. Allerdings hatten sie zuvor bereits viele Jahre einen Garten in einer anderen Anlage. „Und davor sind wir beide sozusagen mit Kleingärten aufgewachsen“, lacht Horst Büttner. Auffällig in Büttners kleinem Paradies: Viele verschiedene Blumensorten sorgen für eine ungewöhnliche Farbenpracht: Rosen, Zinien, Stiefmütterchen... Am Gartenhäuschen hängt eine Blumenampel.

Brigitte Büttner: „Leider sind im Januar bei dem plötzlichen Frost ungefähr 20 Rosen erfroren. Das tat mir in der Seele weh. Aber wir haben wieder aufgestockt und jetzt wohl wieder etwa 35 Rosen im Garten.“ Und die wollen gepflegt sein. „Wichtig ist auch bei Rosen, vertrocknete Blüten abzuschneiden“, erklärt Brigitte Büttner.

Als passionierter Kleingärtner freut sich Horst Büttner, dass in letzter Zeit der Trend zu einem Kleingarten wieder zunimmt. „Nachdem vor einigen Jahren viele ihren Garten lieber abgegeben haben, scheint es jetzt so, dass gerade junge Leute einen solchen suchen.“ Was würde ein erfahrenen Schrebergärtner denn „Neulingen“ empfehlen? „Den Garten als Hobby anzusehen, ihn mit Lust und Liebe zu pflegen. Denn von alleine kommt nichts. Und wenn wir dann am Wochenende hier übernachten und morgens beim Frühstück draußen in der Natur sitzen, dann ist das eigentlich der schönste Lohn für die Mühen, die so ein Garten natürlich auch mit sich bringt“, weiß Horst Büttner.

Ein paar praktische Tipps für Garten-Neulinge hat Brigitte Büttner: „Ich würde empfehlen, für’s Erste winterharte Pflanzen in den Boden zu bringen. Blumenbeete sollten immer mal wieder aufgelockert werden. Und ganz wichtig ist das Gießen. Wir haben hier Sandboden und müssen derzeit jeden zweiten Tag gießen, weil das Wasser schnell im Sand versickert.“ Horst Büttner ergänzt: „Wir haben zwar einen eigenen Brunnen, aber auch zwei Regentonnen. Abgestandenes Wasser ist für viele Pflanzen nämlich besser verträglich. Rosen und Gurken beispielsweise mögen das kalte Wasser aus der Leitung nicht.“

Apropos Gurken! Neben zahllosen Blumen gibt’s in Büttners Garten auch jede Menge Obst und Gemüse: Kirsche, Birne, Apfel, Pfirsich Tomate, Kartoffel und so weiter. „Die Gurken stehen in diesem Jahr toll, auch für Bohnen ist es ein gutes Jahr“, sagt Horst Büttner. Im Gegensatz zu manch anderen Kleingärtnern bringen Büttners, wenn die Kartoffeln aus dem Boden sind, dort neue Erdbeerpflanzen in die Erde. „Andere machen es nicht so, aber wir beide kennen das schon von den Eltern so und haben noch nie Pech gehabt“, sagt Brigitte Büttner.Sagt es und geht ins Blumenbeet, wo Unkraut zu zupfen ist. Nur immer so zu sitzen, ist den Büttners eben zu langweilig.

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