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Bützower Zeitung

25. Juni 2017 | 04:02 Uhr

Bützow : Vom Sandkrug in die Innenstadt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Stadtvertreter Peter Müller setzte sich für eine neue Bushaltestelle ein

Vom Sandkrug flott in die Bützower Innenstadt? Seit einer Woche ist das dank einer neuen Bushaltstelle möglich. Den Stein ins Rollen brachte eine Bürgeranfrage.

Bisher war die direkte Busverbindung vom Sandkrug und der Wismarschen Straße aus in die Innenstadt nur eingeschränkt möglich. Denn die nächste Haltestelle ist in der Karl-Marx Straße. Vor allem für einige der älteren Anwohner ein Ärgernis. „Ich bekam eine Anfrage von den Bewohnern aus den Wohnblöcken beim Sandkrug, ob ich mich für eine Bushaltestelle dort einsetzen kann“, sagt Stadtvertreter Peter Müller (SPD). Vor allem Senioren um die 70 hatten ihn darum gebeten, sich für so eine Verbindung einzusetzen. Schließlich spielt sich das Leben in der Innenstadt ab. „Also versprach ich: Ich setze mich dafür ein“, so Müller.

Bauamtsleiterin Doris Zich bestätigt: „Ein Bauantrag wurde auf Anfrage gestellt.“ Über die Finanzierung musste sich die Stadt keine Gedanken machen. Die Kosten übernahm Peter Müller selbst. „Ich bau’ euch das Ding umsonst“, so Peter Müller auf die Frage nach der Finanzierung.

Den Bau übernahm Müllers Berufsbildungsverein. Dazu musste erst einmal eine Fläche vor der Tagesbetreuung „Die kleinen Strolche“ ausgekoffert werden. Die entstandene gepflasterte Fläche ist mit ihrer neuen Markierung nun die Haltestelle für die Linie 208.

Auch die Gespräche mit Busbetreiber Rebus übernahm Müller. Schließlich musste die neue Haltestelle in die schon bestehenden Pläne integriert werden. Müller sagt, es habe aber keine Probleme mit Rebus gegeben. „Sie waren sehr kooperativ.“ Wenn es nach dem Stadtvertreter geht, ist die Schaffung der Haltestelle noch nicht das Ende der Fahnenstange. „Auf jeden Fall kommt dort noch eine Bank hin – gesponsert von mir. Die Senioren sollen sich ja auch hinsetzen können“, sagt Müller.

Außerdem überlege er, ein kleines Buswartehäuschen dort zu errichten. „Den Plan habe ich noch immer. Mal sehen, was daraus wird.“

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erstellt am 17.Jun.2017 | 14:00 Uhr

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