Bauprojekt : Visionen für Bützower realisieren

Blick auf einen begrünten Schlossplatz, der auch Platz lässt, sodass hier Busse halten und Schüler sicher aussteigen können. Ein Detail aus der Arbeit des Siegers des Architektenwettbewerbes.  Repro: Ralf Badenschier (2)
Foto:
1 von 2
Blick auf einen begrünten Schlossplatz, der auch Platz lässt, sodass hier Busse halten und Schüler sicher aussteigen können. Ein Detail aus der Arbeit des Siegers des Architektenwettbewerbes.

Vorschläge des Architektenwettbewerbes sollen bis Jahresende zu einem konkreten Projekt reifen

von
09. März 2016, 21:00 Uhr

Eine Sitzterrasse zwischen Schloss und Landwirtschaftsamt, ein Wasserspielplatz an der Warnow, ein grünes Rondell auf dem Schlossplatz - das alles sind Ideen zur Neugestaltung des Areals rund um das Bützower Schloss. Seit gestern sind die 15 Arbeiten von Architekten im Rathaussaal zu sehen. Noch sind es Visionen. Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos) hofft, dass die Stadt sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen kann.

Die Aufgabe für die Teilnehmer des Architektenwettbewerbes war klar gestellt: den Schlossbereich und den Rosengarten zu einem attraktiven Eingangsportal für Bützow gestalten. „Dabei soll der Rosengarten zu einer familienfreundlichen Freizeitanlage zum Beispiel mit Spielplätzen und Liegewiesen werden. Ein Ort der Begegnung, wo sich Jung und Alt treffen“, wünscht sich Bürgermeister Christian Grüschow. Ein weiterer wichtiger Punkt: für den Bus-, insbesondere für den Schülerverkehr am Schloss eine sichere Lösung finden.

„Das zum Beispiel ist aus meiner Sicht dem Sieger wirklich gut gelungen“, erklärt Grüschow. Die Architektengemeinschaft Fiegl und Jahnke aus Berlin sieht auf dem Schlossplatz ein grünes Rondell. „Die Busse können dann auf der einen Seite auf den Schlossplatz rauffahren, halten und auf der anderen Seite den Platz wieder verlassen“, erklärt der Bürgermeister. Er sei von der unglaublichen Vielfalt der Ideen angetan, sagt Grüschow. Dazu gehört auch ein Rundweg, beginnend am ehemaligen Möbelhaus Westphal – dort soll ein Parkplatz entstehen – hinter dem Krummen Haus und der Grundschule entlang bis zum Rosengarten. Der dritte Preisträger sieht zum Beispiel am Ufer der Warnow einen Wasserspielplatz.

Nun gehe es darum, aus den besten Arbeiten bis zum Jahresende eine fertige Projektskizze zu erarbeiten. „Dann hätten wir ein Bild vor Augen und wie wir den gesamten Bereich entwickeln wollen“, sagt der Bürgermeister. Das sei dann zugleich die Grundlage, um im kommenden Jahr in die Entwurfsplanung zu gehen. Erst dann wird auch ersichtlich, was das alles kostet und was überhaupt möglich ist. „Wir haben zum Beispiel an der Warnow sensible Bereiche. Wir müssen mit der Naturschutzbehörde abstimmen, was wir dürfen“, macht Grüschow deutlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen