Bützow : Vision von Pflegeheim am Schloss in Bildern

Eine Vision auf dem Papier: Diese Collage zeigt, wie das neue Pflegeheim einmal aussehen könnte. Die rund 100 Meter lange Frontansicht mit den einstöckigen Wohntrakts wird unterbrochen durch einen zweigeschossigen Eingangsbereich.
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Eine Vision auf dem Papier: Diese Collage zeigt, wie das neue Pflegeheim einmal aussehen könnte. Die rund 100 Meter lange Frontansicht mit den einstöckigen Wohntrakts wird unterbrochen durch einen zweigeschossigen Eingangsbereich.

Investor Volker Hefftler stellte seine Planungsentwürfe im Bauausschuss vor

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07. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Nach dem Vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das „Pflegeheim Am Schloß – Haus II“ liegt jetzt auch der Entwurf für die 9. Änderung des Flächennutzungsplanes (F-Plan) der Stadt Bützow vor. Diese Änderung ist ebenfalls Bestandteil des Genehmigungsverfahrens für das Bauvorhaben vom Bützower Arzt Dr. Volker Hefftler. Im Bauausschuss stellte er jetzt weitere Details seines Vorhabens vor. Bis zum Jahresende möchte er gemeinsam mit dem Architekten Hartmut Böhnke die Vorentwürfe für das Pflegeheim auf Papier gebracht haben. Die Stadtvertreter entscheiden am Montag über den F-Plan. Der Bauausschuss stimmte mit sechs Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung (Wolfgang Wehrmann /EB) für den Entwurf.

Nach einer kontrovers geführten Debatte auf der außerordentlichen Stadtvertretersitzung vor knapp zwei Wochen zog nun wieder Sachlichkeit ein. Volker Hefftler nutzte gemeinsam mit Hartmut Böhnke die Möglichkeit, mehr Details der bisherigen Planungsvorbereitungen darzustellen.

Ansichten: Investor Volker Hefftler (3. v. r.) und Architekt Hartmut Böhnke (4. v. r.) stellten im Bauausschuss Details der Vorplanungen für das Pflegeheim Haus II vor.
Ralf Badenschier
Ansichten: Investor Volker Hefftler (3. v. r.) und Architekt Hartmut Böhnke (4. v. r.) stellten im Bauausschuss Details der Vorplanungen für das Pflegeheim Haus II vor.

Vorgesehen sind zwei zweigeschossige Gebäude, die sich dem Stil der Villa Rose, die der Bützower Arzt bereits saniert hat, anpassen. „Diese Architektur wird wieder aufgenommen“, so Volker Hefftler. Es gebe dann also drei weiße Villen entlang des Eingangsbereiches zur Altstadt. Das eine Gebäude unmittelbar neben der Villa Rose werde die Küche. Das zweite, im mittleren Bereich der Frontansicht parallel zur Wismarschen Straße werde ein großzügiger Eingangsbereich. Volker Hefftler betonte, dass die Gebäude mit einem Abstand von zehn Metern zur Straße errichtet werden. Damit bleibt die vorhandene Allee, die erst vor knapp zwei Jahren gepflanzt wurde, unberührt. Ebenso unberührt bleibt im hinteren Bereich der Erlenbruch, der das Gelände zum Bützower See abschirmt. „Im Innenbereich wird ein circa 200 Quadratmeter großer Teich, ein Biotop angelegt“, erklärt Hartmut Böhnke. Das Pflegeheim selbst bestehe aus sechs Wohntrakts, jeweils einer links und rechts des Eingangsbereiches sowie vier sternenförmig angeordnete im hinteren Bereich, wie bereits beim Haus I praktiziert.

Bedenken äußerte zum Beispiel Bauausschussmitglied Mario Göldenitz zur langen Frontansicht. Hier wünsche er sich Gestaltungselemente, die die Ansicht „aufbrechen“, wie es auch Ausschussvorsitzender Axel Ulrich nannte. Hartmut Böhnke räumte ein, dass die 100 Meter lange Frontansicht schon ein gewaltiger Baukörper sei. Andererseits werde dieser aber schon mit dem zweigeschossigen Eingangsbereich strukturiert. Vergessen dürfte man auch nicht die unmittelbar davor entlangführende Allee. Bürgermeister Christian Grüschow könnte sich Holzelemente vorstellen, die die Fassade auflockern. Volker Hefftler selbst nennt vertikal angebrachte Begrünungen, die geplant seien. Er gehe aus dieser Runde und werde die Anregungen mitnehmen, so der Investor. Hartmut Böhnke erinnerte daran, dass man noch ganz am Anfang der Ausführungsplanungen stehe. „Noch gibt es kein Baurecht“, so der Architekt, daran werde neben den Planungen weiter gearbeitet. Es gehe jetzt darum, die Leute mitzunehmen in diesem Prozess.

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