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Auktionstag : Viezener machen Platz für den Neustart des Museums

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Freiwillige Helfer organisieren Auktionstag. Einnahmen aus der Versteigerung kommen Einrichtung zugute

svz.de von
erstellt am 25.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Zum Ersten, zum Zweiten – Verkauft! Am Sonnabend, 18. Juni, findet auf dem Areal des Agrarmuseums in Viezen ein Auktionstag statt. Alte landwirtschaftliche Maschinen sollen unter den Hammer kommen. Die Einnahmen werden in den Aus- und Umbau des Museums investiert. „Wir haben viele Maschinen doppelt. Die sollen verkauft werden, damit wir mehr Platz bekommen“, sagt Hermann Warner aus Viezen. Er gehört zu den mehr als 20 Helfern, die sich seit dem vergangenen Jahr intensiv für die Wiederinbetriebnahme des Museums engagieren.

Viele Jahre war es ruhig um das Museum, das Ende der 1990er-Jahre gegründet wurde. Das wollen die Viezener nun ändern. „Ich war erstaunt, wie viele dem Aufruf, sich für das Projekt zu engagieren, folgten“, sagt Bürgermeisterin Birgit Czarschka.

Die freiwilligen Helfer aus dem Ort kommen alle zwei Wochen zusammen, um den aktuellen Stand zu besprechen. Ganz oben auf der Agenda steht zurzeit der Auktionstag. Um 11 Uhr geht es los. Gäste können sich in Ruhe auf dem Gelände umsehen. „Wir haben ein rustikalse Essen geplant. An verschiedenen Ständen werden regionale Produkte angeboten“, berichtet die Bürgermeisterin. Ab 13 Uhr können Besucher dann ihr Portemonnaie zücken. Amtsvorsteher Eckhard Krüger wird etwa eine Stunde lang die Versteigerung durchführen. Ab 15 Uhr können sich alle bei leckerem Kaffee und Kuchen stärken, bevor dann um 18 Uhr der Tanzabend von DJ Heiko eingeläutet wird.

„Wir möchten mit dem Museum nicht nur den landwirtschaftlichen Prozess darstellen, sondern auch einen Ort für die Bürger schaffen, an dem sie zusammenkommen können“, sagt Czarschka. Um den Plan zu realisieren, werden die Viezener vom Verein Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Umwelt und Arbeit Bützow und Umland (BQG) unterstützt. „Wir werden als Kleinprojekt gefördert und müssen somit keinen Eigenanteil aufbringen“, so Czarschka.

Zur Freude der Bürgermeisterin bekommt die ehernamtliche Unterstützung für das Vorhaben immer mehr Zulauf. Unter den Helfern ist auch Nick Neumann. „Ich habe hier im Museum erst vor Kurzem meine Jugendweihe gefeiert. Deswegen möchte ich meinen Teil zurückgeben und helfe, wo ich kann“, sagt Neumann.

Bis zum 18. Juni haben die Viezener noch einiges zu tun. „Das soll ordentlich aussehen, wenn die Gäste zum Auktionstag kommen“, sagt Astrid Bobrowksi aus Viezen.

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