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Bützower Zeitung

21. August 2017 | 10:32 Uhr

Bützow : Viel zu tun bei der Tafel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Seit den Umstrukturierungen im Frühjahr läuft die Arbeit des Vereins wieder in geregelten Bahnen

Lebensmittel vom Supermarkt abholen, sortieren und in Kisten verpacken – das Team der Bützower Tafel hat jeden Tag alle Hände voll zu tun. Doch nachdem der Verein im Frühjahr drastische Umstrukturierungen durchmachen musste, können die Ehrenamtlichen ihrer Arbeit nun wieder in geregelten Bahnen nachgehen. „Manchmal ist es sehr anstrengend, vor allem körperlich, aber trotzdem macht die Arbeit Spaß“, sagt Christina Rohde, die im Mai zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Ihre Vorgängerin Katja Köster war zuvor ausgeschieden.

Seitdem haben die etwa 20 Mitarbeiter mehr denn je zu tun. Während Dienstag und Donnerstag für die reguläre Ausgabe vorgesehen sind und am Mittwoch werden die Taschen für die Einwohner der Dörfer gepackt, die diese dann in Bützow abholen. Freitags findet zudem die Ausgabe in Schwaan statt. „Im Prinzip ist es eine rollende Woche“, sagt Christina Rohde. Damit die Ehrenamtlichen alles schaffen, gibt es außerhalb der regulären Ausgabezeiten keine Terminvergabe mehr. Es habe Anfragen gegeben, aber das sei organisatorisch nicht zu leisten, sagt die Vorstandsvorsitzende.

Derzeit versorgt die Bützower Tafel im Schnitt 80 bis 100 Haushalte pro Woche. Seine Waren bezieht der Verein von Supermärkten in der Region und darüber hinaus. Im Moment sei es sehr viel, sagt Christina Rohde. Verschwendet wird davon nichts. Überschüssige Ware wird an die Tafeln in Sternberg, Güstrow oder Waren abgegeben. „Mir gefällt diese Zusammenarbeit sehr gut und ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft so bleibt. Denn wenn wir etwas haben, das wir abgeben können, machen wir das sehr gerne“, so Christina Rohde. Kooperiert wird zudem auch mit Einrichtungen in Bützow. So unterstützt die Tafel die Tagesgruppe der Volkssolidarität und den Freizeittreff.

Mit beiden Partnern wird es in der Adventszeit eine besondere Aktion geben. „Wir wollen gemeinsam Weihnachtsplätzchen backen“, so Christina Rohde. Außerdem solle es für die Mitarbeiter wieder eine Weihnachtsfeier geben, so die Vorsitzende. „Das soll ein Dankeschön sein. Die Arbeit wird komplett ehrenamtlich gestemmt und ist nicht immer leicht. Dafür haben die Kollegen sich eine Feier verdient“, so Christina Rohde.

Sie selbst habe sich in den vergangenen Monaten Stück für Stück in die Aufgabe der Vorsitzenden hineingearbeitet. „Ich handhabe es so, dass keine Entscheidung im Alleingang gefällt wird. Wir besprechen alles im Team, denn ich möchte, dass sich alle Kollegen wohlfühlen und gern hier arbeiten.“ Ihre Kollegen hätten ihr signalisiert, dass sich die Arbeitsabläufe deutlich verbessert und stabilisiert haben.

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erstellt am 25.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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