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Bützower Zeitung

24. September 2017 | 17:58 Uhr

Bützow : Viel Regen und trotzdem viel Spaß

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Das viele Wasser von oben hinderte zahlreiche Menschen nicht an einem Besuch beim gelungenen Bützower Hafenfest

svz.de von
erstellt am 03.Jul.2017 | 09:00 Uhr

Ohne Frage, zu einem Hafenfest gehört ganz klar Wasser. Aber musste es ausgerechnet von oben kommen? Hauptorganisator Michael Meiners nimmt es mit Humor: „Ich wollte extra den Warnowpegel ansteigen lassen, damit die Gorch Fock hier anlegt.“ Das Traditionsschiff kam zwar nicht, dafür aber viele Besucher. Die fünfte Auflage des Bützower Hafenfests wurde trotz des „Schietwetters“ ein voller Erfolg.

Dem Wetter geschuldet ging der Plan einer Kindermeile nicht auf. Im hinteren Bereich des Hafens sollten die Kleinen nämlich beim Klettern, Rutschen, Basteln und Spielen auf ihre Kosten kommen. Doch das große, von einer Krake umschlungene Hüpfburg-Schiff musste wegen Nässe meist gesperrt bleiben. Das Schiff und der Leuchtturm waren so eher als Kulisse da. Das findet auch Michael Meiners schade. „Hinten sollte die Kindermeile sein, während die Eltern beim Programm weilen. Das ging aufgrund der Wetterlage leider nicht auf.“

Freude kam bei Groß und Klein trotzdem auf. Dafür sorgte auch das bunte Programm aus Shantychor, Musik und künstlerischer Darbietung. Auch wenn wegen der Schauer phasenweise mal weniger Zuschauer vor der Bühne waren, auf der Bühne wurde Vollgas gegeben. Nach dem Motto „Für das Wetter kann ja keiner was“ seien alle Musiker immer mit Herzblut dabei gewesen, so Meiners anerkennend. „Und das haben die Zuschauer honoriert.“

So herrschte bis zum Schluss eine schöne, ausgelassene Partystimmung. Dafür sorgten auch die vielen Stände. „Die Versorgungsstrecke wird von Jahr zu Jahr besser“, sagt Meiners. Ein Extralob erhielten der Bützower Carnevalsverein (Grill) und der Jugendclub Domizil (Kuchenbasar). „Der BCV und der Jugendclub machen sich immer bereits im Vorfeld Gedanken, um das Fest abwechslungsreich zu gestalten. Das kam bei den Besuchern gut an.“

Verschiedene Monate wurden für das Hafenfest bereits ausprobiert. Michael Meiners’ Fazit: „Das optimale Datum gibt es nicht.“ Er ist sich aber sicher, das Konzept nun gefunden zu haben. „Das Fest wie am Sonnabend, nur bei Sonnenschein, das hätte ich gern gesehen. Ich denke, da hätte der Platz gar nicht gereicht.“

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