Bützow : Viel gelacht und auch manchmal geweint

Irmgard Wegner, OP-Krankenschwester von 1962 bis 2002
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Irmgard Wegner, OP-Krankenschwester von 1962 bis 2002

Aus der Geschichte des Krankenhauses Bützow, der heutigen Warnow-Klinik / SVZ-Serie - Teil 3: Zwei Schwestern plaudern aus dem Klinik-Nähkästchen

svz.de von
25. Juli 2014, 15:45 Uhr

1962 kam Irmgard Wegner als Schwester Irmgard in das Bützower Krankenhaus. Da die leitende OP-Schwester jedoch auch Irmgard hieß, wurde Irmgard Wegner einfach umbenannt. „Bei zwei Irmgards kam es immer wieder zur Verwechslung. Meine
Brüder nannten mich immer Theresa, weil das den Kollegen aber zu lang war, wurde daraus nur noch Resi. Selbst der Chefarzt hat gesagt: sie heißt jetzt Resi und so ist es geblieben.“ Wenn etwas falsch gemacht wurde, war natürlich immer klar, wer es war: die Resi. Sie war kleiner und jünger als ihre
Namensvetterin und hatte es so manches mal schwer, sich durchzusetzen. Wer als Krankenschwester im OP arbeiten
wollte, musste zunächst die OP-Schule in Schwerin besuchen. Das haben Schwester Inge und Schwester Resi gemacht und so wurde der OP über viele Dienstjahre hinweg
ihre Arbeitsstätte.

Während der OP gab es klare Regeln. Eine Krankenschwester stand am Tisch und musste gedanklich dem Operateur immer drei Schritte voraus sein, um die entsprechenden Instrumente rechtzeitig zu reichen. Die zweite Schwester im unsterilen Bereich war nicht weniger wichtig. „Sie musste sieben Hände haben, um für OP-Schwester, die Ärzte, und für die Narkose da zu sein“.

Neben den eigentlichen Operationen lag auch die Vorbereitung der OPs im Aufgabengebiet der Krankenschwester. Alle Instrumente mussten auf die Platte gelegt werden, Präpariertupfer wurden selber gedreht und die Binden gerollt. „Was wir an Binden gerollt haben, das war so eine mühselige Arbeit. Aber deswegen sind heute wohl unsere Finger noch so flink.“

anne mit Eis hochzutragen.“
Die OP-Schwestern zählten damals zu den Besserverdienern. „Wir haben uns mit der Bereitschaft so einiges dazu verdient. Dazu mussten wir aber auch das ganze Wochenende im Krankenhaus bleiben bevor Montag unser regulärer Dienst wieder begann.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Sonnabend-Ausgabe.

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