zur Navigation springen
Bützower Zeitung

21. November 2017 | 15:17 Uhr

Güstrow : Viel Abwechslung auf der Bühne

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Das Programm im Ernst-Barlach-Theater im Januar 2016

svz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 14:54 Uhr

Schon traditioneller Start ins neue Jahr bildet im Güstrower Ernst-Barlach-Theater ein „Etwas anderer Jahresrückblick“. Auch in diesem Jahr haben MMM – das sind Moderator Michael Meiners, Choreografin Maria-Juliane Paschen und Techniker Mathias Illig – wieder ein buntes Show- und Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Beginn am Sonnabend, 2. Januar, ist um 19.30 Uhr.

Im 5. Philharmonischen Konzert mit der Neubrandenburger Philharmonie, am Freitag, 8. Januar, um 19.30 Uhr, dirigiert GMD Sebastian Tewinkel American Classics – Werke von Copland, Bernstein und Barber: „On the Town. Three Dance Episodes“ von Leonard Bernstein, Aaron Coplands Klarinettenkonzert, Samuel Barbers „Adagio für Streichorchester“ und „Appalachian Spring“ von Aaron Copland.

Ein anderer Klassiker steht am Sonnabend, 9. Januar, um 19.30 Uhr auf den Brettern des Güstrower Theaters: „Der Vetter aus Dingsda“. Das musikalische Lustspiel mit der Musik von Eduard Künneke wird von der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin aufgeführt.

Deutlich rockiger, wenn auch „gebremst“, geht es am Sonntag, 17. Januar, zu. Ab 18 Uhr gibt dann City „Das Beste unplugged“.

Die Band hat ihre schönsten Balladen aus nunmehr 40 Jahren City-Geschichte und die größten Hits in neue elektro-akustische Arrangements gekleidet. Citys Song bilden die drei Deutschlands ab, die die Band erlebt hat: die DDR als Heimat, die BRD als Gastspielreiseland und nun, friedlich und mit Nachdruck zusammengezimmert, die BRDDR. „Wir als Band betrachten uns immer als Spiegel der Gesellschaft oder der Umgebung, in der wir auftreten…“

Nur noch Restkarten gibt es für „Antigone“ am Donnerstag, 21. Januar (18 Uhr). Die Tragödie von Sophokles wird von der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz interpretziert. Sophokles‘ Tragödie entstand um 443 v. Chr. Sie wurde häufig dahingehend interpretiert, dass Antigone, die sich auf göttliches Recht beruft, sich gegen einen Tyrannen auflehnt. Doch auch Kreon, der neue Herrscher, handelt rechtskonform. Beide gehen unter durch ihre maßlose Unbedingtheit.

Eine musikalische Lesung mit Susanne Kliemsch (Lesung, Gesang) und Matthias Behrsing (Klavier) erwartet die Theaterbesucher am Freitag, 22. Januar, um 19.30 Uhr. „Ich mach ein Lied aus Stille – Eva und Erwin Strittmatter“ heißt das Programm, das seinen Titel ableitet vom ersten Gedichtband Eva Strittmatters, der ihren fast legendären Ruf als Autorin begründete. In der Lesung sind neben Texten von Eva und Erwin Strittmatter Vertonungen der Gedichte von Eva Strittmatter des Berliner Komponisten Manfred Schmitz zu hören.

Märchenstunde ist am Sonntag, 24. Januar, um 16 Uhr. Die Bühne Morgenstern Hamburg spielt „Die Schneekönigin“ nach Hans Christian Andersen. Die Bühne Morgenstern war, 1945 gegründet, das erste Tourneetheater Norddeutschlands. Heute hat es sich auf anspruchsvolles Theater und Märchenaufführungen für Kinder spezialisiert.

„Die Nibelungen“, ein Tanzepos mit mittelhochdeutschen Texten, beschließen am Sonnabend, 30. Januar, ab 19.30 Uhr den ersten Jahresmonat im Ernst-Barlach-Theater. Die Vorlage für dieses Tanzepos, das Nibelungenlied, zählt zu den spannendsten und wichtigsten Texten der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters. Für die tänzerische Umsetzung durch die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz wird die Erzählung von Autor und Dramaturg Oliver Hohlfeld nach der Musik u.a. von Michael Gordon, Ólafur Liljurós, Georg Solti, Vangelis, Richard Wagner aufbereitet und gestrafft.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen