Warnowbrücke : Unterschriften gegen Sperrung

Die Behelfsbrücke muss versetzt werden, um Baufreiheit für die neue Warnowquerung zu schaffen. Das war bei ihrem Bau so nicht abzusehen.
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Die Behelfsbrücke muss versetzt werden, um Baufreiheit für die neue Warnowquerung zu schaffen. Das war bei ihrem Bau so nicht abzusehen.

Der Neubau der Warnowbrücke, der im Februar beginnen soll, erhitzt schon jetzt die Gemüter in Schwaan.

svz.de von
14. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Der Neubau der Warnowbrücke, der im Februar beginnen soll, erhitzt schon jetzt die Gemüter in Schwaan. Anlass: Gleich zu Beginn soll die Umgehungsbrücke für sieben Wochen gesperrt werden. Dann soll die alte Warnowquerung abgerissen, und die Umleitungsbrücke versetzt werden, um Baufreiheit zu schaffen. In diesen sieben Wochen geht nichts mehr. Auotfahrer müssen große Umwege in Kauf nehmen. Lediglich Fußgänger und Radfahrer können die Warnow auf einer extra angelegten Überführung überqueren. Das kündigte Ronald Normann vom Straßenbauamt Güstrow auf der jüngsten Stadtvertretersitzung an (SVZ berichte).

Doch gegen die Vollsperrung für den Fahrzeugverkehr regt sich Widerstand. Holger Schlange, Betriebsleiter Textildarm GmbH Texda in Schwaan, hat deswegen eine Unterschriftensammlung ins Leben gerufen. „Wie sollen die Menschen, die auf der anderen Warnowseite wohnen, denn zu ihrer Arbeit kommen“, fragt Schlange. Sie müssten einen enormen Umweg fahren, der nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld verschlingt. Auch für Unternehmen werde es schwierig, diese Zeit zu überstehen, sagt Schlange. Deshalb beteiligen sich an seiner Unterschriftensammlung nicht nur die Texda-Mitarbeiter, sondern auch andere Gewerbetreibende aus Schwaan. So liegen die Zettel für die Unterschriften bereits jetzt in der Tankstelle in der Niendorfer Chaussee und im Baumarkt aus. Der Initiator hofft nun, dass möglichst viele Bürger die Liste unterschreiben.

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