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Steinhagen : Unter Flutlicht um Siegpokal gekämpft

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Besonderer Wettstreit zum 90. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr

von
erstellt am 04.Okt.2017 | 09:00 Uhr

Im Februar 1994 zerstörte ein Feuer das leerstehende Stallgebäude auf dem Gutshof-Areal in Steinhagen. Rund 24 Stunden waren damals Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Steinhagen im Einsatz, bis auch das letzte Glutnest gelöscht war. Ein Kapitel aus der 90-jährigen Geschichte der Brandschützer. Zur Geburtstagsfeier der etwas anderen Art rückte die Brandruine am Montagabend wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Denn vor dem ehemaligen Stallgebäude fand der erste Wettstreit um den Flutlichtpokal statt. Die Kameraden um Wehrführer Erik Pfotenhauer hatten gemeinsam mit Partnern, unter anderem der Feuerwehr aus Neuendorf, und unterstützt von zahlreichen Firmen der Region dafür alles hergerichtet. Flutlichtmasten erhellten die Wettkampfstrecke, drei Siegerpokale sowie Preise für jedes Team standen bereit und auch die Zuschauer mussten auf das traditionelle Herbstfeuer am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit nicht verzichten.

Insgesamt gingen zehn Mannschaften an den Start. Die Aufgabe: Unter Flutlicht einen Löschangriff nass zu absolvieren. Der Wettkampf zeigte, dass es nicht so einfach ist, unter widrigen Lichtbedingungen alle Handgriffe perfekt auszuführen. Da ging manches daneben, nicht jede Mannschaft kam ans Ziel. Im ersten von zwei Läufen erwischte es zum Beispiel die Rühner, deren Tragkraftspritze ihren Dienst verweigerte. Im zweiten Umlauf löste sich unter anderem bei den Gastgebern ein Schlauch vom Verteiler. Da hörten die Zuschauer auch manchen Fluch. Das alles tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Einmal mehr zählt der olympische Gedanke: Dabeisein ist alles. Mit einem sehr guten zweiten Lauf sicherte sich am Ende das Wettkampfteam der Feuerwehr Bützow den Sieg. Die Gastgeber, bestehend aus Kameraden aus Steinhagen und Neuendorf, die im ersten Lauf die Bestzeit erreichten, wurden von der Wehr aus Dreetz noch auf Platz 3 verdrängt. Doch am Ende waren sich alle einig: Ein toller Abend, der gerne wiederholt werden kann.

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