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Bützower Zeitung

22. November 2017 | 17:54 Uhr

Bützow/Todendorf : Umsiedler treffen sich

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Verein der Bessarabiendeutschen lädt ein

svz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 16:34 Uhr

Der Arbeitskreis Mecklenburg- Vorpommern im Bessarabiendeutschen Verein lädt am 31. Oktober, dem Reformationstag, wieder zu einem Treffen der Deutschen aus Bessarabien in den Gasthof „Zur Erbmühle“ in Todendorf ein. Die ehemaligen Landsleute, deren Nachfahren, Bekannte und Freunde treffen sich dort um 10 Uhr.

Bessarabien war ein Land, das als russische Provinz gegründet wurde. Nach der Revolution 1918 wurde es rumänisch und 1940 wurde es von der Sowjetunion annektiert. 1814 gründeten deutsche Auswanderer nach einem Aufruf des Zaren Alexander I die ersten deutschen Gemeinden. Mit verschiedenen Völkerschaften lebten die Deutschen friedlich und im guten Einvernehmen bis zur Umsiedlung 1940 in Bessarabien. Das Land gibt es heute so nicht mehr, der südliche Teil gehört zum Oblast Odessa in der Ukraine und die Mitte und der Norden bilden heute das Land Moldawien. Nach der Umsiedlung 1940 nach Deutschland wurden die meisten Bessarabiendeutschen mit Zwischenstationen in Lagern nach Westpreußen und dem Wartheland zwangsangesiedelt. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges mussten sie unter unmenschlichen Bedingungen aus den polnischen Gebieten flüchten. Die Flucht endete für viele Bessarabiendeutsche in Mecklenburg und Vorpommern, hier bauten sie sich eine neue Existenz auf. Der Bessarabiendeutsche Verein hat nach der Wende in M-V die Möglichkeit von Zusammenkünften und Treffen für ehemalige Bessarabiendeutsche geschaffen.

Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen im Gasthof „Zur Erbmühle“ wird um Anmeldung bei
Ingrid Versümer, Tel. 038292 78027, oder bei Erwin Reinhardt, Tel. 0395- 4221700, oder Prof. Wilhelm Kappel, Tel. 039931- 50091, gebeten.


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