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Bützower Zeitung

22. August 2017 | 01:54 Uhr

Eickhof : Traum von Wanderung auf La Palma

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Meena Knierim ist in Eickhof zu Hause und arbeitet als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Baumgarten / SVZ stellte ihr 20 Fragen

Meena Knierim ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von fünf und 29 Jahren. Ihr großer Sohn wohnt mit seiner Frau und den zwei Enkelkindern in Berlin. Seit 15 Jahren lebt Meena Knierim in MV und ist seit 2011 in Eickhof ansässig. „Ich freue mich, dass es hier in der Region so viele aufgeschlossene Menschen und zahlreiche kulturelle Angebote gibt“, sagt sie. Ihr Beitrag sind unter anderem Qigongkurse und Meditationsabende in Baumgarten. Seit 15 Jahren ist sie selbstständig und arbeitet als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Außerdem engagiert sie sich im Allerhand Verein Qualitz und hat dort das Projekt „Würde steht nicht im Konjunktiv“ mit gestaltet. Neben Leo-Spielen mit ihrem Sohn unternimmt sie gern Radtouren, fährt ans Meer oder an einen See. SVZ stellte ihr die 20 Fragen zum Wochenende.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Zu Hause auf unserer gemütlichen Küchenbank, im Nestchen im Garten oder am Fluss unter einem großen Baum.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde mich mehr dafür einsetzen, dass das faszinierende Warnowdurchbruchstal sanfter und mit mehr Respekt vor der Natur von Gästen und Einheimischen genutzt wird.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Ganz zufällig wohl am ehesten im Wald. Aber es ist durchaus möglich mit mir Termine in der Praxis zu vereinbaren.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit 13 Jahren als Aushilfsverkäuferin in einem Second-Hand-Laden für Kindersachen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Mit Sicherheit für Bücher! Ich weiß nur nicht mehr, ob es Hesses Siddhartha war oder das wunderbare Bilderbuch „Einer“ von Janosch. Jedenfalls habe ich beide noch.
Was würden Sie gerne können?
Ein Instrument – außer Blockflöte – spielen zu können wäre bereichernd, doch leider fehlt mir dafür Gehör und Talent. Und, viel besser Englisch zu können, wäre auch für das Verständnis der Fachpublikationen hilfreich.
Was stört Sie an anderen?
Für mich ist es schwierig, wenn Menschen Vereinbarungen nicht ernst nehmen. Außerdem wünsche ich mir mehr Mitgefühl und Gebefreudigkeit. Und Sätze wie „Das war schon immer so, das kann man eh nicht ändern“ bringen mich manchmal auf die Palme.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über Flecki, unseren kleinen Kater, und seine wilden noch etwas unbeholfenen Spiele.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Chronisch unvernünftig bin ich oft abends, wenn ich doch noch eine Geschichte lese, obwohl ich weiß, dass ich dann weniger Schlaf bekomme.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Tilmann Riemenschneider. Ein genialer Bildschnitzer um 1500, der unvergleichliche Werke schuf und sich auch als Bürgermeister in den Bauernkriegen für Gerechtigkeit einsetzte und dies bitter bezahlte. Ansonsten sehe ich im Alltag viele Helden, die Schweres überwinden und denen es gelingt, ihr Herz offen, mitfühlend und freundlich zu halten.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Immer viele gleichzeitig. Einen dicken Schmöker abends im Bett, gerade Rebecca Gablè, und Fachbücher. Zur Zeit ein Buch über Trimp, eine behutsame Methode zur Traumaintegration, Yinyoga von Arend und Tigerfeeling von Cantieni.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Keine.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Wahrscheinlich habe ich als Kind beides so ausufernd ausgelebt, dass es mich zum einen wie zum anderen wenig zieht. In stimmungsvoller Gesellschaft kann ich mir aber einen Stadion-Nachmittag ähnlich lustig vorstellen, wie eine Karnevalsfeier. Und Verkleiden geht immer. 
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Jack Kornfield, einen buddhistischen Lehrer und Autor, der es wie kein zweiter versteht, die Weisheiten so zu vermitteln, dass sie für uns Menschen im Westen verständlich und relevant werden können.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Besser ist immer, wenn jemand anderes kocht. Besonders wenn mein Mann kocht, esse ich alles gern. Ich selbst koche, was der Garten so hergibt und habe dabei die Ideen der Fünf-Elemente-Küche der Chinesischen Medizin im Sinn.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Eindeutig „I can see clearly now“. Die wunderschöne Version des Holly Cole Trios war eines unserer Hochzeitslieder.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich freue mich täglich über das gelungene Design meiner Armbanduhr, die mir mein Mann zu Weihnachten geschenkt hat.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde gern wieder in der Caldera auf La Palma wandern.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich versuche, Arbeit und Freizeit ausgewogen zu leben und glaube nicht, dass ich je ganz auf meine Arbeit verzichten kann. Mehr Lesen, Wandern, Reisen, Freunde treffen und im Garten sein geht immer.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Anja Leez aus Qualitz, angehende Heilpraktikerin und Qigonglehrerin. Allerdings vielleicht erst, wenn sie ihre Prüfungen hinter sich hat.











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erstellt am 01.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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