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Bützower Zeitung

22. November 2017 | 19:32 Uhr

Rühn : Traum von großer Kreuzfahrt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Karin Fust (58) ist als Mitarbeiterin im Familienzentrum der Volkssolidarität viel in der Region unterwegs

von
erstellt am 10.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Bützow Karin Fust ist vielen Menschen in der Bützower Region bekannt. Seit mehr als 20 Jahren ist sie beim Kreisverband Mittleres Mecklenburg-Mitte Güstrow der Volkssolidarität tätig. Im Familienzentrum ist die 58-Jährige vor allem für die Vereinsarbeit zuständig. Sie hält die Verbindungen und unterstützt das Ehrenamt in den 21 Ortsgruppen des Amtes Bützow-Land mit ihren mehr als 900 Mitgliedern. „Unser Klub ist ein gern besuchter Ort, in dem ich viele Veranstaltungen organisiere“, sagt sie. An zwei Tagen in der Woche fährt Karin Fust darüber hinaus in den Wohnpark Jürgenshagen und betreut dort Senioren. Die Mutter einer 40-jährigen Tochter pflegt zudem ihre 91-jährige Mutter Zuhause. In ihrer Freizeit geht sie außerdem gerne mit ihrem kleinen Hund in der Natur spazieren, betätigt sich in ihrem Haus, auf dem Hof und im Garten. „Dort gibt es schließlich immer viel zu tun“, sagt die Rühnerin. SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte ihr die 20 Fragen zum Wochenende.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Lieblingsplatz ist mein Teich mit Seerosen und kleinen Fischen.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich wohne in Rühn-Pustohl. Und da ist ja bekanntlich „Hansi“ Harloff der Bürgermeister. Ich finde, er leistet eine tolle Arbeit. Jedenfalls fühle ich mich in der Gemeinde sehr wohl.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Bei meiner Arbeit mit den Senioren in Bützow.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
In den Ferien haben wir gerne in der LPG Hof-Rühn gearbeitet. Rüben hacken, Stroh ernten und Kartoffeln sammeln gehörte dort zu unseren Aufgaben.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Bestimmt für Süßigkeiten und ein schönes Kleidungsstück.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern besser mit dem Computer umgehen können. Das ist aber nicht so mein Ding.
Was stört Sie an anderen?
Unzuverlässigkeit und keine Empathie anderen gegenüber.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Das kann ich so nicht beantworten, da ich sehr gerne und häufig lache. Dafür bin ich bekannt.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich war neulich mal wieder bei einer Fastfoodkette und habe dort gegessen.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Eigentlich Angela Merkel. Ich bewundere sie für ihre Führungskraft beim Bewältigen der vielen Krisen der vergangenen Jahre in Europa. Sich als Frau dort so zu behaupten, das verdient meinen Respekt.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Im Moment liegt keines bei mir auf dem Nachttisch.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich versuche das Nordmagazin zu sehen, dann ist man gut informiert über die Region. Am Dienstagabend schaue ich außerdem gern die ARD-Serie „In aller Freundschaft“.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ich besuche beides. Ich war mal leidenschaftlicher Hansa-Fan, habe mit meiner Familie kein Heimspiel verpasst. Jetzt fahren wir nur noch ab und an mal hin. Alles verändert sich.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Das kann ich so nicht sagen. Ich habe mir gerade einen Wunsch erfüllt und war in einem Klassikkonzert mit Anna Netrebko und anschließend bei der Autogrammstunde. Es war toll.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Meistens koche ich deutsche Gerichte.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit den Liedern von Karat.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe in diesem Jahr eine wunderschöne Perlenkette von meiner Schwester Marianne bekommen. Dies war ein Dankeschön für die Pflege unserer Mutter. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Einige Orte in Europa habe ich schon bereist, auch weil ich für die Volkssolidarität sieben Jahre Flugreisebetreuerin war. Eine Kreuzfahrt steht außerdem noch auf der Wunschliste. Irgendwann einmal.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
Bis dahin sind es ja noch ein paar Jahre. Aber sicherlich werde ich mich um meine Familie kümmern, und ich glaube, die Ortsgruppenvorsitzende aus Rühn, Lieselotte Bissa, ist auch für jede Unterstützung dankbar.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Elfriede Schmidt aus Jürgenshagen. Sie ist eine ganz engagierte Frau, die sehr viele Ehrenämter inne hat.


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