20 Fragen : Traum von einer Trekkingtour durch Chile

Natur pur: Monika Hildebrandt liebt ihr Zuhause in Rühn, mit dem See hinter dem Haus. Dort kann sie die Seele baumeln lassen.
Natur pur: Monika Hildebrandt liebt ihr Zuhause in Rühn, mit dem See hinter dem Haus. Dort kann sie die Seele baumeln lassen.

Die Rühnerin Monika Hildebrandt ist begeisterte Hobbyfotografin, liebt Krimis und würde gerne die Bundespolitikerin Sahra Wagenknecht treffen

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14. Mai 2017, 10:00 Uhr

„Traumwelten“ heißt die Ausstellung, die gegenwärtig in der Winterkirche der Klosters in Rühn zu sehen ist. Gezeigt werden Fotografien von Monika Hildebrandt. „Vor fünf Jahren übernahm mein Mann als Förster das Revier in Qualitz. So sind wir nach Rühn gekommen“, sagt Regina Hildebrandt. Dort fühlen sie sich wohl und freuen sich, wenn auch die drei Enkelkinder zu Besuch kommen.

Seit drei Jahren arbeitet die Rühnerin im Kunstmuseum Schwaan. „Darüber bin ich heute noch jeden Tag glücklich. Ich kann hier all meine Erfahrungen und Kenntnisse aus meinem bisherigen Berufsleben mit einbringen“, so die ausgebildete Grafikdesignerin und Mediengestalterin. Ihr großes Hobby ist die Fotografie. Und das schon seit vielen Jahrzehnten. Damals, Anfang der 1980er-Jahre stand noch die analoge Fotografie auf der Tagesordnung. „Aber erst mit der digitalen Fotografie wurde mir diese zur Passion“ sagt Monika Hildebrandt. Sie schätze den Erfahrungsaustausch mit anderen Hobbyfotografen, beteilige sich auch regelmäßig an der Wochenendexkursionen „Wege übers Land“, organisiert vom Fotoklub Nordlicht Bützow. Seit diesem Jahr unterstützt Monika Hildebrandt die Ausstellungsgruppe des Klostervereins Rühn.

SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte der Rühnerin die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Am See hinter unserem Haus. Natur pur – hier kann man die Seele baumeln lassen.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich habe den Eindruck, dass der Rühner Bürgermeister sehr kompetent und engagiert ist. Ich wüsste nicht, was ich anders oder besser machen könnte.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn ich nicht gerade in der Kunstmühle arbeite, findet man mich am ehesten zu Hause.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld habe ich in den Ferien im Kleiderwerk Güstrow verdient.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Davon habe ich mir ein Ferienwochenticket nach Warnemünde gekauft.

Was würden Sie gerne können?
Ich würde gerne eine Fremdsprache über Reisefloskeln hinaus fließend sprechen können.
Was stört Sie an anderen?

Ich kann eine Null-Bock-Einstellung und Unzuverlässigkeit nicht akzeptieren.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Das war über Situationskomik, die wir mit unseren Enkelkindern erlebt hatten.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Mit Schokolade kann ich leider nicht maßvoll umgehen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Helden habe ich nicht, eher Vorbilder. Unter anderem gilt meine Bewunderung den französischen Fotografen Robert Doisneau und Brassai, die so sensible Milieustudien eingefangen haben.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Den Roman „Die Identität“ von Milan Kundera.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich mag Krimis mit Lokalkolorit und Wortwitz.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch. Soll nicht heißen, dass wir keine geselligen Menschen sind. Mein Mann und ich bevorzugen andere Veranstaltungen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Es würde mich freuen, Sahra Wagenknecht zu begegnen. Sie beeindruckt mich mit ihrer brillanten Intelligenz und ihren mutigen Ansichten.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Neben Wildgerichten, die es bei uns nur zu besonderen Anlässen gibt, koche ich gerne Gerichte aus der mediterranen Küche. Da liege ich auch bei meinen Enkelkindern immer richtig.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich erinnere mich sehr gerne daran, dass früher, wenn ich mit meiner Tochter im Auto unterwegs war, wir eine CD mit deutschsprachigen Chansons von Charles Aznavour gehört und mitgesungen haben.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das war eine Jeans, die ich als 16-Jährige von meiner Tante aus Hamburg bekam. Die habe ich geliebt und getragen bis sie auseinanderfiel.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde gerne einmal eine Trekkingtour durch Chile machen.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich könnte mir vorstellen, mit meinem Mann und unseren Enkelkindern zu reisen, intensiver meinen Hobbys nachzugehen und mich ehrenamtlich zu engagieren.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Marie-Luise Krüger wäre hier meine Wahl. Sie engagiert sich in der Ausstellungsgruppe des Klostervereins Rühn. Ich mag ihre offene und herzliche Art.

















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